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3,15 Mio. Menschen in Deutschland mit befristetem Job

06.07.2018

Dies berichtet der Tagesspiegel und beruft sich auf die Angaben des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Ein befristetes Arbeitsverhältnis wünschen sich jedoch die wenigsten und kann zur persönlichen Belastung werden.

Susann Helfrich, Leiterin des Kompetenzfelds Arbeitspsychologie in der ias-Gruppe, meint: „Befristete Verträge sind aus Sicht eines Arbeitnehmers nicht per se negativ zu bewerten. Viele Beschäftigte bekommen so schon einmal einen Fuß in ein Unternehmen und oft ergibt sich die Möglichkeit einer späteren Entfristung. Betroffenen Mitarbeitern raten wir, bei der Arbeit ihr Bestes zu geben und sich in ihr Team zu integrieren, sich bei all dem aber nicht aufzureiben und ständig zu verausgaben. Auf Dauer kann ein solcher Zustand krank machen. Nur wer gesund ist und sich am Arbeitsplatz wohlfühlt, bringt gute Arbeitsergebnisse. Viele Betroffene fühlen sich der Situation ausgeliefert – das muss nicht so sein: Vielmehr sollten sie rechtzeitig im Unternehmen signalisieren, dass sie an einer Vertragsverlängerung interessiert sind. Parallel sollten sie sich frühzeitig nach Alternativen umsehen und aktiv werden – noch während der Vertragslaufzeit.“

Zum Artikel im Tagesspiegel geht es hier>>: https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/arbeitsmarkt-in-deutschland-befristete-arbeitsvertraege-steigen-auf-rekordhoch/22762322.html?utm_source=www.humanresourcesmanager.de_newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=20180705-ps-hrm-9818&utm_content=907682


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