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Mehr Schutz vor UV-Strahlung am Arbeitsplatz

24.05.2019

Der Gesetzgeber stärkt  den Schutz der Beschäftigten vor UV-Strahlung. Dafür hat das Bundeskabinett eine Änderung der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) beschlossen.

Die Änderung soll arbeitsbedingte Gefährdungen durch UV-Strahlung vermeiden oder zumindest minimieren. Arbeitgeber wären dann stärker als bisher in der Pflicht, ihren Mitarbeitern regelmäßige Angebotsvorsorgen und präventive Maßnahmen zum Sonnenschutz anzubieten.

Wie wichtig die Prävention bei Arbeiten im Freien ist, betont auch Dr. Hanns Wildgans, Kompetenzfeldleiter Arbeitsmedizin in der ias-Gruppe: „Die durch natürliche UV-Strahlung verursachte Krebserkrankung der Haut (Plattenepithelkarzinome und deren Vorstufen, den aktinischen Keratosen) ist inzwischen die zweithäufigste Berufskrankheit in Deutschland. Das Risiko für Plattenepithelkarzinome der Haut zeigt eine exponentielle Dosis-Wirkung-Beziehung. Das heißt, bei höherer UV-Dosis steigt das Risiko nicht linear, sondern exponentiell an.“

Nicht von ungefähr zählt Hautkrebs hierzulande zu den häufigsten Krebserkrankungen überhaupt. Jährlich wird bei mehr als 260.000 Deutschen erstmalig eine bösartige Hautveränderung diagnostiziert. In den letzten Jahren hat die Häufigkeit der auftretenden Fälle drastisch zugenommen, Tendenz weiter steigend.

Im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung beraten ias-Betriebsärzte Arbeitgeber, wie diese durch technische und organisatorische Maßnahmen die UV-Belastung der Beschäftigten reduzieren können. Zusätzlich werden Mitarbeiter in einer arbeitsmedizinischen Vorsorge dazu ausführlich beraten.

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