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Schutz vor grippalen Infekten

14.11.2016

Die Tage werden kühler. Scheinbar sofort ziehen Erkältungen mit Schnupfen, Husten und Halsschmerzen durchs Land. Statistisch gesehen, erwischt es jeden Erwachsenen ein- bis zweimal pro Winter. Die auslösenden Viren und Bakterien werden hauptsächlich durch Tröpfchen- und Kontaktinfektionen übertragen.

Doch was hat der grippale Infekt – so die medizinische Bezeichnung – mit der Kälte zu tun? Studien zeigen, der Begriff ist irreführend. Erkältungen beruhen nicht per se auf niedrigen Temperaturen und plagen uns auch im Sommer. Dennoch haben grippale Infekte im Herbst und Winter Hochkonjunktur.

Eine Erklärung: Im Winter halten wir uns weniger im Freien auf. Wir sitzen und arbeiten in schlecht gelüfteten Räumen eng zusammen. Das spielt den Viren in die Karten: Durch Heizungsluft trocknen unsere Schleimhäute in Nase und Rachen aus; Viren können sich bequem einnisten. In Menschenmengen springen sie leicht von einem Wirt zum anderen.

Deshalb: Gehen Sie raus. Spaziergänge an der frischen Luft stärken das Immunsystem ebenso wie Saunabesuche, ausreichend Schlaf und eine vitalstoffreiche Ernährung. 

Noch ein Tipp: Lassen Sie sich gegen Grippe impfen! Das schützt zwar nicht vor einem grippalen Infekt, aber vor einer ernst zu nehmenden Erkrankung. Vor allem ältere und chronisch kranke Personen sowie Schwangere sollten sich unbedingt von ihrem Hausarzt beraten lassen – oder gerne ihren ias-PREVENT-Arzt fragen.

Wie unterscheiden sich die Grippe und ein grippaler Infekt? Das Schaubild des Robert-Koch-Institutes zeigt es Ihnen.


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