Liebe Leserinnen und Leser,

in nur zwei Tagen so viele Daten generieren wie vom Anbeginn der menschlichen Zivilisation bis zum Jahr 2003  so die Behauptung von Eric Schmidt, ehemaliger Executive Chairman von Google. Das war vor nunmehr vier Jahren. Seitdem ist das produzierte Datenvolumen weiter gestiegen.

Doch was heißt das für den Menschen von heute? Wie können wir uns in dieser Datenflut behaupten? Wie mit der zunehmenden Technologisierung umgehen? Diesen und vielen weiteren Fragen widmet sich die ias-Gruppe in diesem Jahr verstärkt.

Anlässlich unseres 40-jährigen Bestehens stellen wir das Phänomen der Digitalisierung und deren Auswirkungen auf Mensch und Organisation in den Fokus und entwickeln Lösungen für eine gesunde Arbeitswelt von morgen – und das gern im Dialog mit Ihnen.

Mehr zu den Jahresveranstaltungen unseres Leitthemas und wie Sie partizipieren können, erfahren Sie in diesem Newsletter.


Ihre Redaktion

 

 

Im Fokus

ias wird 40: Jubilaeumsjahr steht unter dem Leitthema „Digitalisierung der Arbeitswelt“

Schon längst keine Zukunftsmusik mehr: Wir leben und arbeiten zunehmend digital. Die digitale Transformation ermöglicht nicht nur vielfältige neue Formen von Kommunikation und erhöht unseren Lebenskomfort – sie verändert auch radikal und in hohem Tempo unsere Arbeitswelt. Da es sich
bei der Digitalisierung von Geschäfts- und Wertschöpfungsprozessen um eine der größten Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte handelt, widmet sich die ias-Gruppe anlässlich ihres 40-jährigen erfolgreichen Bestehens diesem Leitthema.

Unser Anliegen: Aspekte, Herausforderungen und Lösungen für Sie zu skizzieren und die Organisationen und ihre Mitarbeiter fit für den digitalen Wandel zu machen.

Was erwartet Sie im  ias-Themenjahr „Digitalisierung der Arbeitswelt“?

Hintergründe, Trends, Erfahrungen:
In den kommenden Ausgaben der ias-Kundenzeitschrift impulse stellen wir Faktoren der Digitalisierung heraus und diskutieren deren Herausforderungen an Mensch und Organisation sowie mögliche Lösungsansätze.

Live: Austauschforen: Wir laden Sie ein, sich mit anderen Unternehmen und ias-Experten zum Thema „Digitalisierung der Arbeitswelt“ auszutauschen, und sind gespannt auf angeregte Diskussionen! Zudem stehen Impulsvorträge und die Vernetzung untereinander im Mittelpunkt. Über Termine informiert Sie der Newsletter in den kommenden Ausgaben.

Daten und Fakten: Auch über Aktuelles zum Thema „Digitale Arbeitswelt“ informiert Sie Ihr ias-Newsletter regelmäßig.

Sie sind gefragt!

Wie gestaltet sich die Digitalisierung in Ihrem Unternehmen? Welche Veränderungen und Herausforderungen für Mensch und Organisation nehmen Sie wahr? Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung an: redaktion[at]­ias-gruppe.de 

Foto: Fotolia, blende11.photo

Zahlen und Fakten

Managergesundheit – so steht es um Deutschlands Chefetage

Freude, Herausforderung und Bestätigung verbinden mehr als zwei Drittel der deutschen Führungskräfte mit ihrer Arbeit – und das trotz Stress, ständiger Erreichbarkeit und dem Wunsch nach mehr Freizeit.
Dies zeigt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Emnid mit rund 300 Geschäftsleitern.
Das Ergebnis ist ein spannendes Stimmungsbarometer.

Die Assoziation von Deutschlands Managern mit ihrer Arbeit ist überwiegend positiv. An erster Stelle – und damit zu 85 Prozent – verbinden Geschäftsleiter mit ihrem Beruf „Freude“, dicht gefolgt von „Herausforderung“ mit knapp 70 Prozent und „Bestätigung“ (66 Prozent). Doch die Kehrseite zeigt, dass Manager fast immer erreichbar sind, wobei es Frauen schwererfällt ab- und auszuschalten. So sind 47 Prozent der Frauen gegenüber 27 Prozent der Männer ständig erreichbar — gut die Hälfte der Manager  sogar regelmäßig am Wochenende, beim Sport und im Urlaub.

Gefährlich wird es dann, wenn es durch Überbelastung, wenig Wertschätzung und Misserfolg oder fehlende Work-Life-Balance zu einem Ungleichgewicht kommt oder Chefs krank zur Arbeit gehen. Bemerkenswerte 48 Prozent der Männer und 42 Prozent der Frauen gehen ganz normal zur Arbeit, wenn sie sich wegen einer Erkältung oder Grippe angeschlagen fühlen. Bei Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern sind es sogar insgesamt 62 Prozent. Nur jeder Fünfte kuriert sich zu Hause aus und arbeitet nicht. Lediglich vier Prozent entscheiden sich in diesem Fall für Home-Office. Neben der Ansteckungsgefahr für die Mitarbeiter kann eine verschleppte Erkältung oder Grippe auch gefährlich werden: Breiten sich die Erreger aus, können sie zu einer Herzmuskel- oder Lungenentzündung führen, die eine lange Bettruhe nach sich ziehen und ernsthafte Folgen haben können. Daher sollte, wer eine Erkältung oder Grippe hat, im Bett bleiben oder besser noch vorsorgen – mit gesunder Ernährung und ausreichender Bewegung an der frischen Luft.

Informieren Sie sich bei Ihrem ias-Betriebsarzt. Wir beraten Sie gerne! Weitere Zahlen zur Umfrage finden Sie hier.

 

Foto: Thinkstock, Wavebreakmedia Ltd


Die Pille zum Durchhalten

Viele Mittel zum Neuro-Enhancement, auf Deutsch auch Gehirndoping genannt, sind verschreibungspflichtig und dürfen nicht ohne ärztliche Verordnung genommen werden. Vielfach werden sie das doch.

Dass es sich dabei nicht per se um den Wunsch nach Leistungssteigerung handelt, zeigt die Studie „Psychische Belastungen bei der Arbeit und Neuro-Enhancement“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Der im Januar 2016 erschienene Bericht untersucht erstmals den Zusammenhang zwischen der Einnahme psychotrop wirkender (die menschliche Psyche beeinflussender) Arzneien und belastenden Arbeitsbedingungen bzw. psychischen Fehlbelastungen. Dabei konzentriert er sich auf vier Berufsgruppen mit einer nachgewiesenen hohen Arbeitsbelastung: angestellte Ärzte, Programmierer, Werbefachleute und Publizisten.

Überraschend ist der Grund der Selbstmedikation: So geht es den Betroffenen nicht darum, ihre Leistung zu steigern, sondern vielmehr darum, diese zu erhalten. Sie fürchten, den Anforderungen am Arbeitsplatz nicht gewachsen zu sein. Gehirndoping stellt sich demnach laut BAuA als ein fehlgeleitetes Bewältigungsverhalten dar, dem im Rahmen eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements begegnet werden sollte. Konkrete Maßnahmen, die an der Ursache der Überforderung ansetzen und zur Aufklärung und Sensibilisierung beitragen, sind hier entscheidend.

Auch die Persönlichkeit des betreffenden Menschen spielt eine zentrale Rolle. So greifen insbesondere diejenigen Mitarbeiter zu Drogen, die überengagiert sind und sich nur bedingt von ihrer Arbeit distanzieren können. „Selbstüberforderung ist ein zunehmendes Phänomen unserer Zeit“, bestätigt auch Janina Klinger. Die Arbeitspsychologin der ias Aktiengesellschaft berät Mitarbeiter im Umgang mit psychischen Belastungen am Arbeitsplatz. Im Artikel „Lieber unvollkommen als ausgebrannt“ bietet sie weitere Informationen zum Thema „Selbstüberforderung“ sowie Tipps für die eigene Praxis. Den Beitrag finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Onlinemagazins „GesundheitsManager“.

Weitere Informationen zur Studie der BAuA unter: www.baua.de/de/Publikationen/Fachbeitraege/F2283-2.html


Foto: Fotolia, Laurent Hamels

Für die Praxis

Risiko Arbeitsweg – so lassen sich Unfälle vermeiden

Nicht nur im Winter kommt es zu Rutsch- oder Stolperunfällen. Am Arbeitsplatz oder bereits auf dem Weg dorthin machen sie quer durch alle Branchen einen Großteil der Arbeitsunfälle aus. Dabei können sich Mitarbeiter bereits mit einfachen Maßnahmen schützen.

So gilt in der kalten Jahreszeit: neben den Winterreifen fürs Auto auch ans richtige Schuhwerk denken. Ein gutes Profil, eine rutschfeste Sohle und flache Absätze sind drei Grundvoraussetzungen bei Eis und Glätte. Zudem erhöhen Eile, Hektik und Ablenkung – bspw. durchs Mobiltelefon – das Unfallrisiko. Lieber einen Gang runterfahren und etwas mehr Zeit für den Weg einplanen. Auch Dunkelheit und schlechte Sicht können Unfälle begünstigen. Experten empfehlen daher helle oder reflektierende Kleidung. Letzteres gilt auch für Radfahrer. Sie sollten auf genügend Abstand achten, ihr Tempo reduzieren und für mehr Halt auf der Fahrbahn den Luftdruck im Reifen etwas absenken. Wie beim Auto gibt es auch für Zweiräder Winter- oder Spikereifen.

Rutschig kann es aber auch im Sommer werden: Bei großer Hitze etwa bringt ein kleiner Schauer nicht nur eine Abkühlung, sondern führt auch zu glatten Böden. Sowohl auf den Straßen als auch in den Haus- und Büroeingängen wird es dann schnell gefährlich. Auf rutschigen, regentropfennassen Treppen ist besondere Vorsicht geboten.

Für die Sicherheit am Arbeitsplatz gilt: Flure, Treppen, Parkplätze, Korridore, aber auch Wege in Lagern und Produktionshallen müssen bestimmten Vorschriften entsprechen. Hier sind Arbeitgeber in der Pflicht und können im Schadensfall belangt werden. Eine Vielzahl wirkungsvoller Maßnahmen zur Vermeidung von Rutsch- und Stolpergefahren schützt Unternehmen und Mitarbeiter.

Gern beraten wir Sie, wo mögliche Gefahrenquellen liegen und wie sich Sturz- und Stolperrisiken im Betrieb verringern lassen. Ein Wissenspaket mit gesetzlichen Hintergründen, Checklisten und Praxistests bietet Ihnen und Ihren Mitarbeitern zusätzliche Orientierung. Sie können das Wissenspaket „Wegesicherheit“ anfordern unter frank.grauer[at]­ias-gruppe.de.

Einen Animationsfilm zum Thema hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) veröffentlicht. Hier geht es zum Film.


Foto: Fotolia, B. Plank/ imBILDE.at

Sonstige Veranstaltungen

Die ias-Gruppe beim 12. Gesundheitstag der Hamburger Handelskammer am 13. April 2016

Für alle Unternehmer, Geschäftsführer, Personal- und BGM-Verantwortlichen, die sich über Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) informieren möchten, bietet die Veranstaltung der Hamburger Handelskammer in Kooperation mit der Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH einen idealen Treffpunkt. Neben spannenden Fachvorträgen zum BGM erhalten Interessierte die Möglichkeit, sich mit rund 90 ausstellenden Gesundheitsdienstleistern auszutauschen.

Vielfältige Leistungen wie die Beratung zur gesunden Ernährung, Ergonomie am Arbeitsplatz, psychische Gesundheit und vieles mehr bietet die ias-Gruppe aus einer Hand. Wir freuen uns über Ihren Besuch und den persönlichen Austausch mit Ihnen am Mittwoch, den 13. April 2016 in der Hamburger Handelskammer. Eine Anmeldung zu den Vorträgen ist kostenlos möglich unter www.hk24.de/servicemarken/veranstaltungen/. Das Programm finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie hier.


Foto: Handelskammer Hamburg

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Foto: iStock, kupicoo