Liebe Leserinnen und Leser,

stellen Sie sich vor, Sie gewinnen heute im Lotto und werden sozusagen über Nacht zum Millionär. Würden Sie dann morgen noch zur Arbeit gehen? Wenn Sie diese Frage mit „Ja“ beantworten, dann denken Sie wie fast drei Viertel der deutschen Beschäftigten. Das zeigt die aktuelle Gallup-Studie und untersucht darüber hinaus, wie viele Arbeitnehmer emotional an ihren Job gebunden sind. Die ernüchternden Ergebnisse stellen wir Ihnen in diesem Newsletter vor.

Mitarbeiter motiviert im Unternehmen zu halten – auf dieses Ziel können Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung einzahlen. Ein Weg, diese öffentlichkeitswirksam zu kommunizieren, ist der Corporate Health Award 2016. Bewerben Sie sich noch bis zum 1. Juni unter www.corporate-health-award.de

Viel Spaß bei der Lektüre des ias-Newsletters wünscht

Ihre Redaktion

PS: Sie sind herzlich eingeladen!

Ab sofort finden Sie ias PREVENT München in der Landsberger Straße 191. Gern möchten wir die neuen Räumlichkeiten gemeinsam mit Ihnen einweihen. Unsere Eröffnungsfeier mit Vorträgen und Führungen findet am 14. Juni 2016 ab 11 Uhr statt. Treffen Sie unsere Gesundheitsexperten und erfahren Sie alles über unsere neuen Untersuchungsmethoden. Anmeldung per Mail an Frau Claudia Naumann, claudia.naumann[at]­ias-gruppe.de.


Im Fokus

Geschäftsmann mit Tablet sitzt auf Bank

Online-Umfrage zur Digitalisierung

„Roboter vernichten Arbeitsplätze“, „Industrie 4.0 ist nur ein Hype“, „Unsere Arbeit wird vielschichtiger und weniger belastend“ – in der aktuellen Debatte um die Digitalisierung und deren Auswirkungen auf die Arbeitswelt treffen viele Meinungen und Erfahrungen aufeinander. Wie schätzen Sie die Entwicklung ein?  Nehmen Sie teil an unserer Online-Befragung und gewinnen Sie einen Beratungs-Check „Digitalisierung und Gesundheit“ oder einen E-Reader Kindle Voyage.

Dass das Phänomen der Digitalisierung große Auswirkungen auf unsere Arbeitswelt hat, ist unbestritten. Doch wie wirkt sich diese Entwicklung auf den Menschen, seine Gesundheit und seine Leistungsfähigkeit aus? Wo sehen sich deutsche Unternehmen am meisten von Veränderungen betroffen?

Im Rahmen des Themenjahrs „Die Digitalisierung der Arbeitswelt: Herausforderung für Mensch und Organisation“ geht die ias-Gruppe diesen Themen in einer Online-Befragung auf den Grund.

Die Befragung dauert nur zehn Minuten und erfolgt anonym. Teilnehmer haben die Möglichkeit, an einer Verlosung teilzunehmen.

Das können Sie gewinnen:

  • Zweimal individueller Kurz-Check „Digitalisierung und Gesundheit“
    Ist Ihr Unternehmen für die Arbeitswelt 4.0 gut aufgestellt? Der Kurz-Check ermittelt Ihre wichtigsten Handlungsfelder, um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen und gleichzeitig Gesundheit und Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeiter zu sichern.

  • Dreimal E-Reader Kindle Voyage
    Kindle Voyage, 15,2 cm (6 Zoll), hochauflösendes Display (300 ppi) mit integriertem intelligentem Frontlicht, PagePress und WLAN. 

Die Umfrage finden Sie auf unserem Webspecial „Digitalisierung der Arbeitswelt“ unter: www.ias-gruppe.de/digitalisierung. Teilnahmeschluss ist der 3. Juni 2016. Über die Ergebnisse der Befragung berichten wir in den kommenden Ausgaben dieses Newsletters.

Sie wollen mehr zum Thema „Die Digitalisierung der Arbeitswelt“ erfahren?
Anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens widmet sich die ias-Gruppe im Jahr 2016 diesem Themenschwerpunkt. Informieren Sie sich über das Webspecial Digitalisierung oder besuchen Sie die Vorträge und Veranstaltungen der ias-Gruppe zum Thema. Wir freuen uns auf den Austausch.


Foto: iStock, g-stockstudio


Zahlen und Fakten

Vorgesetzter im Gespräch mit seinem Mitarbeiter

Arbeitsmoral in Deutschland: Der Wille ist da, aber…

Wenn Sie heute Millionär werden würden, gingen Sie dann morgen noch arbeiten? „Ja!“, sagen 74 Prozent der vom Marktforscher Gallup befragten Beschäftigten. Die Studie zeigt aber auch: Nur 16 Prozent der Arbeitnehmer sind wirklich motiviert dabei. Was läuft falsch in deutschen Firmen?

Bereits seit 2001 untersucht der Gallup Engagement Index®, wie hoch der Grad der emotionalen Bindung von Mitarbeitern an ihren Arbeitgeber ist. Der Verlauf zeigt: Die Einstellung der Mitarbeiter schwankt kaum von Jahr zu Jahr. Auch 2015 gaben 68 Prozent der befragten Beschäftigten an, dass sie emotional kaum an ihren Arbeitgeber gebunden wären. Bei 16 Prozent scheint bereits alles verloren: Sie haben innerlich gekündigt.

Für Arbeitgeber heißt das: ihre Mitarbeiter liefern bei Weitem nicht den höchstmöglichen Einsatz. Die Bereitschaft, etwas zu leisten, ist da, allein es fehlt die Begeisterung für den eigenen Job.

Und das hat Folgen: hohe Produktionseinbußen oder den Verlust von wertvollem Fachwissen, wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt. Laut Gallup verliert die deutsche Wirtschaft jährlich zwischen 76 und 99 Mrd. Euro durch die mangelnde emotionale Bindung der Mitarbeiter an ihren Arbeitsplatz.

Dem können Unternehmen gezielt entgegensteuern, bspw. mit konstruktiven Mitarbeitergesprächen. Sie sind ein wichtiges Instrument, um die Zufriedenheit und Loyalität von Mitarbeitern zu sichern. Das zeigt auch die Studie: Unter den Mitarbeitern, die mit ihrem Chef in den vergangenen sechs Monaten ein Gespräch über die Arbeitsleistungen führten, liegt der Anteil der emotional  stark gebundenen Mitarbeiter mit 31 Prozent weit über dem Schnitt. Der kontinuierliche Dialog zwischen Führungskraft und Mitarbeiter bietet einen guten Nährboden, um produktives Feedback, klare Erwartungen, aber gleichzeitig auch Wertschätzung zu vermitteln.

Wie ist die Feedbackkultur in Ihrem Unternehmen? Wünschen sich Ihre Mitarbeiter mehr Wertschätzung? Mithilfe einer psychischen Gefährdungsbeurteilung  können Fragen wie diese beantwortet werden. Lesen Sie dazu einen Praxis-Report aus dem Softwareunternehmen LivingData GmbH.


Foto: Shutterstock, Pressmaster



Für die Praxis

PIN Mail-Mitarbeiter auf dem Fahrrad vor dem Brandenburger Tor

Eine neue Ära der Prävention

Muskel-Skelett-Erkrankungen zählen zu den häufigsten Berufskrankheiten und verursachen hohe Ausfallzeiten. Ein neues Tool ermöglicht jetzt, Rückenbewegungen messtechnisch zu erfassen und Gesundheitsschäden langfristig vorzubeugen.

Für die Zusteller des Briefdienstleisters PIN Mail AG ist das Fahrrad das wichtigste Arbeitsmittel. Ob Ausstattung, Sicherheit oder Fahrgefühl – die Fahrräder müssen den hohen Ansprüchen von Mitarbeitern und Unternehmen gerecht werden. Erst im letzten Jahr führte die Berliner Firma neue Fahrradmodelle ein. Eine Maßnahme, die nicht gleich rundlief. Trotz vorheriger Testphasen kam es zu negativen Rückmeldungen einiger Zusteller: Rückenbeschwerden und insbesondere auch ein gefühltes „Schmieren“ des Hinterrades wurden beschrieben.

Beschwerden im Rücken-, Nacken- oder Schulterbereich sind bundesweit ein ernst zu nehmendes Problem. Allein im letzten Jahr fielen deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich 19,4 Tage aufgrund von Muskel-Skelett-Erkrankungen aus. Das zeigt eine Analyse des Iges-Instituts, in welcher Daten von 2,7 Millionen erwerbstätigen DAK-Versicherten ausgewertet wurden.

Für die PIN Mail AG haben betrieblicher Arbeitsschutz und Prävention eine hohe Priorität. Um sicherzustellen, dass die neuen Fahrradmodelle die Gesundheit der Mitarbeiter nicht gefährden, wandte sich das Unternehmen an die ias-Gruppe. Diese führte gemeinsam mit den Medizintechnikern der Epionics Medical GmbH (Epionics) gezielte Messungen durch.

Epionics SPINE heißt das Instrument, das von Epionics entwickelt wurde und eine neue Ära der Prävention einläutet. Mit dem innovativen Tool lassen sich subjektive Empfindungen – wie beispielsweise Rückenbeschwerden – messtechnisch erfassen und objektiven Messdaten gegenüberstellen. Im Falle der PIN Mail AG waren die Sensoren auf dem Rücken der Zusteller befestigt und zeichneten während der regulären Route auf dem Fahrrad die Daten zur Oberkörperneigung, -krümmung und zur Bewegungsbeschleunigung auf.

Welche Ergebnisse die Datenauswertung bei der PIN Mail AG lieferte und welche zielführenden Maßnahmen abgeleitet werden konnten, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von „Der GesundheitsManager – das Onlinemagazin für Corporate Health“. 


Foto: PIN Mail AG, Thomas Kierok


Arzt im Gespräch mit Geschäftsmann

Topthema Männergesundheit: die häufigsten Risiken

Männer und Frauen ticken unterschiedlich – auch beim Thema Gesundheit. Ob bei Beschwerden oder zur Vorsorge: Frauen gehen eher zum Arzt und leben im Durchschnitt fünf Jahre länger. Gibt es hier einen Zusammenhang?

Aktuelle Statistiken zeigen: Männer gehen beruflich wie privat größere Risiken ein. Das gilt auch für ihren Lebensstil und ihre Gesundheit. Treten Beschwerden oder Krankheitssymptome auf, konsultieren Männer erst später einen Arzt und nutzen Präventionsangebote wie Krebsvorsorgeuntersuchungen seltener als Frauen. Auch Sport und Bewegung kommen im stressigen Alltag oft zu kurz. Das führt dazu, dass bestimmte Krankheitsbilder häufiger bei Männern als bei Frauen auftreten – und das hat Auswirkungen auf die Lebensdauer. Die durchschnittliche Lebenserwartung von Männern liegt bei 77,5 Jahren – das sind rund fünf Jahre weniger als bei Frauen.

„Ein deutlicher Geschlechterunterschied besteht vor allem bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen“, weiß Dr. Herbert Sterzik, Facharzt für innere Medizin bei ias PREVENT in Frankfurt am Main. „Hier sind weitaus mehr Männer als Frauen betroffen. Faktoren eines ungesunden Lebensstils, wie zum Beispiel Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel, begünstigen die Entstehung noch.“

Der Herzinfarkt zählt zu den fünf häufigsten Krankheitsgefahren bei Männern. Das Risiko, eine Herzattacke zu erleiden, liegt bei Männern im Alter von 40 bis 79 Jahren bei sieben Prozent und ist damit fast dreimal so hoch wie bei Frauen.

Ein gesunder Lebensstil gilt hier als beste Prophylaxe. Dazu gehören ausreichende körperliche Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, Rauchentwöhnung und eine Work-Life-Balance durch regelmäßige Auszeiten. Gelingt diese Umsetzung im Alltag, lassen sich Lebensqualität und dauer erhöhen.

Welche weiteren vier Krankheitsrisiken Männer kennen sollten und wie sie aktiv vorsorgen können, lesen Sie in unserem Topthema „Männergesundheit“ in der der aktuellen check_up-Ausgabe. Das ias-Kundenmagazin finden Sie hier.


Foto: iStock, BraunS


Sonstige Veranstaltungen

Logo des BBGMU

Fünfte BGM-Fachtagung des BBGM

Um das digitale Betriebliche Gesundheitsmanagement vor dem Hintergrund des neuen Präventionsgesetzes dreht es sich bei der Podiumsdiskussion der fünften BGM-Fachtagung des Bundesverbands Betriebliches Gesundheitsmanagement (BBGM) in Berlin.

Als ias-Fachexperte vor Ort mit dabei: Dr. med. Michael Drees, Facharzt für Arbeitsmedizin aus Frankfurt am Main. 

Die Podiumsdiskussion findet am Dienstag, dem 31. Mai 2016, von 15:50–16:30 Uhr statt. Die Tagung selbst geht über zwei Tage. Weitere Informationen hier.



Aufgeklappter Laptop neben Smartphone und Tasse Kaffee

Businessfrühstück der ias-Gruppe

Der frühe Vogel… kommt zum Businessfrühstück der ias-Gruppe!
Geschäftsführer, Personalverantwortliche und Gesundheitsmanager sind herzlich zu diesem Infoevent eingeladen.

Diesmal im Fokus: die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen. Erhalten Sie wertvolle Impulse und tauschen Sie sich mit unseren Fachexperten und anderen Firmen Ihrer Region aus.

Zeit und Ort: 9. Juni 2016, 08:00–10:00 Uhr, Hannover.

Für Anmeldungen und Rückfragen können Sie uns hier kontaktieren.


Foto: Shutterstock, mrmohock


Applaudierenedes Publikum

Personalmanagementkongress

Mit dem Personalmanagementkongress am 30. Juni und 1. Juli 2016 veranstaltet der Bundesverband der Personalmanager zum siebten Mal den größten Fachkongress für Personalverantwortliche im deutschsprachigen Raum und bietet eine Plattform zum Austausch über relevante Branchenthemen. Im Fokus steht in diesem Jahr das Thema „Passion“. Veranstaltungsort ist abermals Berlin.

Die ias-Gruppe ist wieder vor Ort. Sie finden uns am Messestand Nr. 39 und im Fachprogramm.

Workshop: Thomas Schneberger, Geschäftsführer ias Unternehmensberatung, „Prävention im digitalen Zeitalter: acht Erfolgsfaktoren für gesunde Mitarbeiter“, 1. Juli von 11:00–12:00 Uhr.

www.personalmanagementkongress.de


Foto: Shutterstock, ASDF MEDIA

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Shutterstock, bikeriderlondon


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Foto: Fotolia, jack frog