Gesundheit. Arbeit. Leben.

Newsletter der ias-Gruppe Nr. 03|Juli 2016



Liebe Leserinnen und Leser,

ist Ihr Unternehmen gut auf die Digitalisierung vorbereitet? Diese Frage stellte die ias-Gruppe Führungskräften und Mitarbeitern im Rahmen einer Online-Befragung. Das Ergebnis: überraschend! Mehr als 65 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass ihr Unternehmen bereits gut aufgestellt ist und auch auf mögliche Auswirkungen vorbereitet  sei. Weitere Ergebnisse der ias-Befragung finden Sie in dieser Newsletterausgabe. 

Unser Praxisbeispiel zeigt Ihnen, wie sich Tätigkeiten bis hin zu ganzen Berufsbildern aktuell verändern und was das konkret für die Beteiligten bedeutet. Lesen Sie mehr dazu im Beitrag „Arbeitswelt im Wandel“. 

Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen und Ihr Büro hat weder Jalousien noch eine Klimaanlage? Hitzebelastung am Arbeitsplatz kann eine Gesundheitsgefahr darstellen und außerdem die Motivation und Leistungsfähigkeit mindern. Welche Schutzmaßnahmen Arbeitgeber und Mitarbeiter ergreifen sollten, verrät Ihnen unser Fachexperte Dr. Frank Krimphove.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen schöne Sommermonate und viel Spaß bei der Lektüre des ias-Newsletters. 


Ihre Redaktion



Themenjahr Digitalisierung

Erste Ergebnisse der Online-Befragung

Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung  auf unsere Arbeitswelt? Was ändert sich für Unternehmen und Mitarbeiter? Diesen und weiteren Fragen ging die ias-Gruppe mit einer Online-Befragung auf den Grund. Die Ergebnisse spiegeln Zuversicht, aber auch Bedenken wider. 

Das Jahr 2016 steht für die ias-Gruppe ganz im Zeichen aktueller Entwicklungen. „Die Digitalisierung der Arbeitswelt: Herausforderung für Mensch und Organisation“ lautet das Motto des Themenjahres der ias anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens. Vor diesem Hintergrund  führte die ias-Gruppe im Mai/Juni 2016 eine Online-Befragung durch. 280 Führungskräfte und Mitarbeiter unterschiedlicher Branchen nahmen daran teil. 

Eine erste Auswertung zeigt: Mehr als 65 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass ihr Unternehmen gut auf die Digitalisierung und ihre möglichen Auswirkungen vorbereitet sei. Die Mehrheit der Führungskräfte und Mitarbeiter ist also zuversichtlich, was die Vorbereitungen des eigenen Unternehmens auf den digitalen Wandel angeht. Doch zugleich heißt das auch, dass jeder Dritte der Befragten (34,3 Prozent) sein Unternehmen eher schlecht für den digitalen Wandel und dessen Auswirkungen gewappnet sieht. 

Doch von welchen Auswirkungen sprechen wir? Die große Mehrheit der Befragten – ganze 78,2 Prozent – rechnet beispielsweise mit einer weiteren Vereinfachung von Arbeitsabläufen. Schon heute erleichtern Technologien wie das Internet unser tägliches Leben und Arbeiten. Sie machen unsere Leistungserbringung flexibler und unabhängiger vom Aufenthaltsort. Die Digitalisierung sorgt für effizientere, aber auch beschleunigte Prozesse – und ist weiter auf dem Vormarsch. Mehr als jeder Zweite (52,9 Prozent) erwartet eine steigende Komplexität im Rahmen des eigenen beruflichen Verantwortungsbereiches.

Welche Folgen für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit Führungskräfte und Mitarbeiter erwarten sowie weitere Ergebnisse der Online-Befragung lesen Sie in der nächsten Ausgabe der ias-Kundenzeitschrift >>>impulse, die Anfang September 2016 erscheint. Jetzt abonnieren unter redaktion[at]­ias-gruppe.de.

Mehr Informationen zum Thema „Die Digitalisierung der Arbeitswelt“ finden Sie in unserem Webspecial Digitalisierung oder Sie besuchen  die Vorträge und Veranstaltungen der ias-Gruppe zu diesem Thema. 



Foto: iStock, eternalcreative



Arbeitswelt im Wandel

Die zunehmende Digitalisierung verändert unsere Arbeitsplätze, Tätigkeiten, ganze Berufsbilder – und wirkt damit auch auf unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Das folgende Praxisbeispiel zeigt, wo konkrete Chancen und Herausforderungen liegen. 

Als Personalleiterin hat Dr. Monika Schulte-Meier viele Ziele auf ihrer Agenda. Sie will die ökonomischen Entwicklungen und organisationalen Veränderungen in ihrer Firma mitgestalten. Die technologischen Lösungen sind für sie dabei Mittel zum Zweck: „Die neuen Technologien bieten uns spannende Möglichkeiten, unsere Arbeit effizienter zu gestalten. Allerdings ist der Erwartungs- und Anpassungsdruck erheblich gewachsen. Wir mussten unseren Führungskräften erst einmal vermitteln, dass es nicht darum geht, stets 24/7 erreichbar zu sein.“ 

Dr. Monika Schulte-Meier steht mit ihrer Wahrnehmung exemplarisch für eine Generation von Berufstätigen, die digitale Veränderungen in ihrem Arbeitsumfeld erleben und darauf reagieren müssen. 

Erfahrungen, die Gerlinde Wiemann kennt. Seit 1987 ist sie als Psychologin bei der ias-Gruppe tätig und berät viele unterschiedliche Unternehmen und Berufsgruppen. „Von dem Phänomen, wie von Frau Schulte-Meier beschrieben, sind zunehmend mehr Mitarbeiter betroffen. Wenn eine ständige Erreichbarkeit gefordert wird oder die Unternehmenskultur sie stillschweigend voraussetzt, können die Auswirkungen dieser Reizüberflutung auf die psychische Gesundheit schwerwiegend sein. Ein Stichwort ist die Zunahme der Erholungsunfähigkeit, die in eine depressive Entwicklung oder ein Burn-out münden kann. Aber allein schon die Abnahme der Konzentrationsfähigkeit bedeutet wirtschaftliche und persönliche Risiken.“

Es sind diese und andere Auswirkungen der Digitalisierung, für die die ias-Gruppe individuelle Lösungen parat hält. Weitere Erfahrungsberichte und Maßnahmen finden Sie in der aktuellen Ausgabe 02-2016 unseres Kundenmagazins, der >>>impulse.



Foto: iStock, Martinan


Im Fokus

Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar (mittig) überreicht den Preis an Dr. med. Peter Wrogemann, Vorstand ias Aktiengesellschaft und ias Stiftung (li.) und Thomas Schneberger, Geschäftsführer ias Unternehmensberatung (re.)

Ausgezeichnet: die innovativsten Unternehmen im Mittelstand

Am 24. Juni 2016 erhielt die ias-Gruppe den „TOP 100“-Preis im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summits, überreicht von Ranga Yogeshwar (Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator). Die Auszeichnung wird jedes Jahr an die innovativsten Firmen des deutschen Mittelstands verliehen und gilt als das einzige Benchmarking für Innovationsmanagement in Deutschland.

Überzeugen im Wettbewerb konnte die ias-Gruppe mit der Weiterentwicklung ihrer Psychosozialen Beratung durch das EAP (Employee Assistance Program) und mit der Markteinführung ihres Leistungsfähigkeitsmanagements. Vor dem Hintergrund der Technologisierung, Digitalisierung, Globalisierung und der gesellschaftlichen Veränderungen wie des demografischen Wandels gelingt es der ias-Gruppe mit diesen Produkt- und Prozessinnovationen – sowohl im Arbeits- und Gesundheitsschutz als auch im Betrieblichen Gesundheitsmanagement – dynamisch sich ändernden Kundenbedürfnissen gerecht zu werden.  

„Wir zeigen unseren Kunden, wie sie mit Arbeitsbedingungen, die unter dem Aspekt Gesundheit gestaltet wurden, ihre Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig steigern können“, beschreibt der Vorstand der ias-Gruppe, Dr. Peter Wrogemann, die Unternehmensphilosophie.  

Im Rahmen des Wettbewerbs nahm die ias-Gruppe an einem anspruchsvollen, wissenschaftlichen Auswahlprozess teil. Über 4.000 Unternehmen interessierten sich in diesem Jahr für eine Teilnahme an TOP 100. Untersucht wurden Innovationsmanagement und Innovationserfolg. Der Mentor des Wettbewerbs, Ranga Yogeshwar, ehrte den Top-Innovator im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summits am 24. Juni 2016 in Essen.

Weitere Informationen finden Sie hier.



Foto: KD Buschcompamedia



Für die Praxis

Hitzefrei am Arbeitsplatz?

Klettern die Temperaturen am Arbeitsplatz auf über 26 Grad heißt es: cool bleiben. Bereits einfache Maßnahmen tragen dazu bei, Gesundheit und Wohlbefinden an heißen Sommertagen zu erhalten. Auch Arbeitgeber sind hier in der Pflicht. 

Hitzebelastung am Arbeitsplatz – verursacht durch starke Sonneneinstrahlung oder die Wärmeabgabe von Maschinen – ist eine arbeitsbedingte Gesundheitsgefahr. Arbeitgeber sind laut Arbeitsschutzgesetz und Arbeitsstättenverordnung in der Pflicht. Sie müssen konkrete Schutzmaßnahmen ergreifen, um die gesundheitlichen Belastungen für ihre Mitarbeiter zu senken. Insbesondere bei Tätigkeiten im Freien, unter direkter Sonneneinstrahlung und bei körperlich schwerer Arbeit (wie bspw. auf Baustellen) ist Vorsicht geboten. Hier drohen Ermüdungserscheinungen, Hitzschlag, Sonnenbrand bis hin zu langfristigen Schäden wie Hautkrebs. „Auch Mitarbeiter mit einer insulinpflichtigen Diabeteserkrankung oder einer Herzerkrankung sind gefährdet. Sowohl  Elektrolytmangel als auch  Flüssigkeitsverlust können sehr schnell zu gesundheitlichen Problemen führen“, ergänzt Dr. Frank Krimphove, Arbeitsmediziner bei der ias-Gruppe.

Doch welche Maßnahmen sind empfehlenswert? Dr. Krimphove hat einige Ratschläge für Arbeitgeber und Mitarbeiter zusammengestellt:

Ob der Sommer am Arbeitsplatz erträglich wird, hängt auch von jedem einzelnen Mitarbeiter ab. Nachfolgende haben wir die wichtigsten fünf Tipps für Mitarbeiter zusammengestellt.

Mit diesen Maßnahmen im Blick lässt es sich auch bei großer Hitze gut arbeiten und aus der Not eine Tugend machen. Denn einen Anspruch auf Hitzefrei gibt es laut der Arbeitsstättenverordnung nicht. Einzige Ausnahme: Steigt die Lufttemperatur auf über 35 Grad, darf der Raum nicht mehr zum Arbeiten genutzt werden. Laut Verordnung ist  Arbeiten erst dann wieder möglich, wenn der Arbeitgeber für  Abkühlung gesorgt hat – beispielsweise durch  Luftduschen oder Schutzanzüge. Alternativ und bei  entsprechenden Tätigkeiten können Arbeitgeber ihre Angestellten ins Homeoffice entlassen. 
Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie von Ihrer Fachkraft für Arbeitssicherheit, Ihrem Betriebsarzt oder von frank.krimphove[at]­ias-gruppe.de.

Für Ihr schwarzes Brett:

„Kühle Tipps für heiße Sommertage“ und „Vorsicht Sonne“ sind zwei Infoblätter der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zum Aushang in Ihrem Unternehmen.


Foto: Fotolia, Thaut Images



Sonstige Veranstaltungen

After-Work-Info-Event am 20. Juli 2016: „Employer Branding im Kontext BGM“

Hoch qualifiziertes und loyales Personal im Unternehmen ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil – gute Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden zunehmend eine Herausforderung. Demografischer Wandel und Fachkräftemangel verschärfen den Kampf um die Talente. 

Ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) kann Ihre Attraktivität als Arbeitgeber stärken und auf Ihre Arbeitgebermarke (Employer Branding) einzahlen. Umfragen zeigen, dass sich Arbeitnehmer zunehmend eine gesunde Unternehmenskultur und Angebote rund um Gesundheitsschutz und -förderung wünschen. 

Erfahren Sie mehr zu den Potenzialen eines BGMs im Rahmen unseres nächsten After-Work-Info-Events: Sie erhalten wertvolle Impulse und Anregungen und können sich in ungezwungener Atmosphäre mit unseren Fachexperten und anderen Unternehmern Ihrer Region austauschen. 

Datum: Mittwoch, 20. Juli 2016, 17.00 – 19.00 Uhr
Ort: ias Aktiengesellschaft, Steinhäuserstraße 19, 76135 Karlsruhe 

Für Anmeldungen und Rückfragen können Sie uns hier kontaktieren.


Foto: Shutterstock, Andor Bujdoso


Fachevent „ias-Dialog“ am 12. Oktober 2016

Mit der Veranstaltung „ias-Dialog“ stellt die ias-Gruppe anlässlich ihres
40-jährigen Jubiläums ein Thema in den Mittelpunkt, das aktuell Arbeitgeber wie Mitarbeiter gleichermaßen bewegt: die Digitalisierung der Arbeitswelt. Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung für Mitarbeiter und Organisationen? Was kann getan werden, damit Mitarbeiter gesund und leistungsfähig bleiben?

Gemeinsam mit Unternehmensentscheidern, Personalverantwortlichen und Experten diskutiert die ias-Gruppe über Ideen von heute für die Arbeitswelt von morgen. 

Datum: Mittwoch, 12. Oktober 2016
Ort: Humboldt-Box, Berlin, Schlossplatz 5, 10178 Berlin

Bitte beachten Sie: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Weitere Informationen erhalten Sie unter ias-dialog2016[at]­ias-gruppe.de



Foto: Wikipedia, Fridolin Freudenfett

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