Gesundheit. Arbeit. Leben.

Newsletter der ias-Gruppe Nr. 04 | August 2016



Liebe Leserinnen und Leser,

sitzen Sie noch oder stehen Sie schon? Zu viel Sitzen macht uns krank und kann neben Muskel-Skelett-Erkrankungen auch zu Konzentrationsschwäche und Übergewicht bis hin zu Herz-Kreislauf-Problemen führen. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO stirbt jedes Jahr eine Million Menschen an den Folgen von Bewegungsmangel.

Und doch verbringen deutsche Büroangestellte durchschnittlich fast 85 Prozent ihrer Arbeitszeit im Sitzen. Eine alarmierende Tatsache – und es kommt noch schlimmer. Eine aktuelle Studie belegt, dass unsere „Unbeweglichkeit“ weiterhin zunimmt. Tipps für ein aktiveres Büroleben sowie weitere aktuelle Themen finden Sie in diesem Newsletter.

PS: Call for Papers – wir suchen Sie für das Corporate Health Jahrbuch 2017. Bewerben Sie sich mit Ihrem BGM-Projekt noch bis zum 16. September 2016. Sowohl kleine und mittelständische Unternehmen als auch Global Player sind aufgerufen, ihre erfolgreichen Gesundheitsprojekte einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Weitere Informationen unter www.corporate-health-award.de

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre des ias-Newsletters!

Ihre Redaktion

Themenjahr Digitalisierung

Umfrageergebnisse zum Thema „Digitalisierung in der Arbeitswelt“

Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf unsere Arbeitswelt? Welche Folgen hat der Einsatz von neuen Technologien auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit? Diesen und weiteren Themen ging die ias-Gruppe mit einer Befragung auf den Grund. Die Studie dazu liegt nun in schriftlicher Form vor und ist ab September erhältlich.

Im Rahmen ihres Themenjahres „Die Digitalisierung der Arbeitswelt: Herausforderungen für Mensch und Organisation“ führte die ias-Gruppe im Mai/Juni 2016 eine Online-Befragung durch. 280 Führungskräfte und Mitarbeiter unterschiedlicher Branchen nahmen daran teil. Nun liegen die Ergebnisse vor und zeichnen ein Stimmungsbild, wonach z. B. 80 Prozent der befragten Führungskräfte „Veränderungskompetenz“ als größten Entwicklungsbedarf für  Führungspositionen sehen. „Ganz nach dem Motto ,Wo Altes zerbricht, kann Neues entstehen‘ liegt eine große Chance für Unternehmen darin, alte Denkschablonen abzulegen und Raum für Innovation und Fortschritt zu schaffen – die Motoren für Wettbewerbsfähigkeit und Unternehmenserfolg“, so Dr. Alexandra Schröder-Wrusch, Vorstand der ias Aktiengesellschaft.

Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar der Studie mit einer E-Mail an: redaktion[at]­ias-gruppe.de. Außerdem finden Sie weitere Informationen zum Thema in unserem Webspecial unter
www.ias-gruppe.de/digitalisierung.


Foto: iStock, eternalcreative

Im Fokus

Erfolgreich Mitarbeiter gewinnen

George Clooney hat geschafft, wovon viele Arbeitgeber träumen: Menschen stehen Schlange, um für ihn zu arbeiten – und das sogar unentgeltlich. Auch die deutsche Wirtschaft hat viele Stellen zu besetzen, aber wie können durch ein professionelles Employer Branding Mitarbeiter erfolgreich gewonnen werden?

Tausende Freiwillige standen 2013 stundenlang im Nieselregen, um einen der begehrten Komparsenjobs für Clooneys Film „The Monuments Men“ zu ergattern. Doch um passende Mitarbeiter zu finden, braucht es nicht unbedingt Hollywoodcharme. Es reichen Angebote, die gezielt auf die Bedürfnisse heutiger Bewerber eingehen. Doch was sind das für Bedürfnisse?

Für 94 Prozent der Frauen und 92 Prozent der Männer ist es wichtig, gesund zu sein und sich körperlich wohlzufühlen. Das belegt der Trendmonitor der Zukunftsinstitut GmbH und verdeutlicht damit eine Entwicklung, auf die Arbeitgeber heute reagieren müssen. „Viele Bewerber erwarten inzwischen ganz selbstverständlich Angebote zum Schutz der Gesundheit, aber auch zu deren aktiver Förderung. Neben einem Betriebsarzt wünschen sie sich Präventionsmaßnahmen wie regelmäßige Check-ups, Sportkurse oder psychosoziale Beratungsangebote“, weiß Thomas Schneberger, Geschäftsführer der ias Unternehmensberatung. Schneberger betreut Firmen unterschiedlichster Größen und Branchen.

„Für Personal Recruiter ist ein Betriebliches Gesundheitsmanagement ein weiterer wichtiger Joker, um kostbare Fachkräfte zu gewinnen. In Stellenanzeigen und Vorstellungsgesprächen weisen sie inzwischen aktiv auf diese Leistungen hin“, so Schneberger. „Längst geht es nicht mehr darum, sich von der Konkurrenz abzuheben. Es zählt vielmehr, nicht hinter andere Jobanbieter zurückzufallen.“

Das haben viele Arbeitgeber erkannt. Bereits 61,6 Prozent der mittelständischen Unternehmen schätzen die Bedeutung eines BGM im Unternehmen als hoch bis sehr hoch ein. Das spiegelt die Studie „BGM im Mittelstand“ wieder, die 2015 in Zusammenarbeit von der Zeitschrift Personalwirtschaft und der ias-Gruppe erschien. Sie zeigt auch: Arbeitgeberattraktivität wird von Unternehmen als Erfolgsfaktor gesehen, dessen Relevanz in den nächsten fünf Jahren weiter steigen wird.

Doch wie lässt sich ein BGM aufbauen und strategisch im Unternehmen platzieren? Wie gezielt zur Stärkung der Arbeitgebermarke nutzen? Antworten auf diese und andere Fragen aus der Praxis geben Thomas Schneberger und ias-Berater Arnd-Felix Rußwinkel auf der „6. Tagung Arbeitgeberattraktivität“ am Montag, den 24. Oktober 2016. Weitere Informationen unter www.hrm-forum.eu/arbeitgeberattraktivitaet


Foto: Fotolia, 
Jeanette Dietl




Für die Praxis

Deutschland sitzt sich krank
 
17 Millionen Deutsche sitzen täglich auf ihrem Bürostuhl und verbringen dort durchschnittlich fast 85 Prozent ihrer Arbeitszeit. Wir bewegen uns zu wenig – das bestätigt auch eine aktuelle Studie. Rückenschmerzen und Verspannungen sind die Folge. Mit wenigen kleinen Tricks bringen Sie mehr Bewegung in Ihren Büroalltag und gönnen Ihrem Rücken etwas Gutes.

„Wie gesund lebt Deutschland?“, fragte das Marktforschungsinstitut GfK mehr als 2.800 Menschen für den aktuellen DKV-Report. Ein Ergebnis der Studie: Deutsche bewegen sich im Vergleich zu den Vorjahren deutlich weniger. Nur noch 45 Prozent der Bundesbürger haben im letzten Jahr die Mindestaktivitätsempfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erreicht. Die rät zu 150 Minuten Bewegung pro Woche. 2014 waren es noch 54 Prozent.

„Ein Gesundheitsrisiko“, warnt Sebastian Paradies, Health Coach der ias PREVENT: „Unser Körper ist für Bewegung geschaffen. Beim stundenlangen Sitzen verkürzt sich die Rückenmuskulatur, Bauch-, Bein- und Gesäßmuskeln werden schwächer. Der Druck auf Schulter- und Nackenpartie, Wirbelsäule, Bandscheiben und Gelenke steigt enorm. Es kommt zu Verspannungen, Rückenleiden, Muskel- und Skeletterkrankungen.“ Grund genug also, mehr Bewegung in den Alltag einzubauen.


Foto: Fotolia, Contrastwerkstatt


So stärken Sie Ihre Herzgesundheit

Viel Bewegung, mediterrane Kost, öfter einmal einen Gang herunterschalten. So weit, so herzgesund? Jein. Um unser Herz gesund zu halten, sollte einiges mehr berücksichtigt werden, insbesondere im Arbeitsleben.

Herzgesundheit geht jeden an. Wir alle wünschen uns, dass unser Herz kräftig schlägt und uns damit leistungsfähig macht für die Anforderungen aus Berufs- und Privatleben – und das bis ins hohe Alter. Nicht gerade wenig, was wir da von unserem wichtigsten Muskel erwarten, der etwa 7.000 Liter Blut pro Tag durch den gesamten Körper pumpt.

Bei sportlicher Betätigung steigert unser Herz seine Leistung sogar noch, um Organe und Muskeln schneller mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Ähnlich verhält es sich, wenn wir unter Anspannung stehen: Haben wir Stress – oder empfinden wir Angst oder Wut – schütten unsere Nebennieren die Hormone Adrenalin und Noradrenalin aus und regen damit eine erhebliche Leistungssteigerung unseres Herzens an.

„Während Bewegung gut für unser Herz ist, kann Langzeitstress sich wie Gift auswirken“, erklärt Dr. med. Michael Drees, Arzt für Arbeitsmedizin, innere Medizin und Notfallmedizin bei der ias-Gruppe. „Auch wenn unser Herz ein ausgesprochen robuster Muskel ist, so kann er durchaus Schaden nehmen. Dauerhafter psychischer Stress zum Beispiel macht unser Herz krank.“ 
Doch die Anforderungen in der Arbeitswelt steigen, insbesondere an die psychische Belastbarkeit und geistige Leistungsfähigkeit. Und die psychomentalen Stressfaktoren, die sich heute negativ auf die Gesundheit unseres Herzens auswirken können, sind vielfältig.

Was also braucht unser Herz in der modernen Arbeitswelt? Erfahren Sie mehr dazu in der aktuellen Ausgabe des Online-Magazins Gesundheitsmanager vom FAZ-Fachverlag.


Foto: Shutterstock, AstroStar

Sonstige Veranstaltungen

Fachevent „ias-Dialog“ am 12. Oktober 2016

Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft wird derzeit intensiv diskutiert. Wenig beleuchtet sind bislang die Folgen der digitalen Transformation für Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern und Unternehmen. Als führender Anbieter für integrierte Lösungen im Betrieblichen Gesundheits- und Leistungsfähigkeitsmanagement diskutiert die ias-Gruppe gemeinsam mit Ihnen über Ideen von heute für die Arbeitswelt von morgen.



Wann?
Mittwoch, den 12. Oktober 2016 
Wo? Humboldt-Box, Berlin, Schlossplatz 5, 10178 Berlin

Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Weitere Informationen erhalten Sie unter ias-dialog2016[at]­ias-gruppe.de


Foto: Wikipedia, Fridolin Freudenfett


Workshop: Unternehmensattraktivität mit BGM steigern

Gesund ist das neue Erfolgreich – das gilt für Mitarbeiter und ganze Unternehmen. Wichtig für Unternehmen sind loyale und leistungsfähige Mitarbeiter, wichtig sind Arbeitgeberattraktivität und erfolgreiches Recruiting. Was ihnen dabei hilft? Das Management von Gesundheit und Leistungsfähigkeit, sprich: ein internes, strategisches Employer Branding.

Im Rahmen des HRM-Forums laden wir Sie zu einem interaktiven Workshop zu diesem Thema ein. Unsere Zielstellung: Wir erarbeiten individuell mit Ihnen, was Ihre Mitarbeiter motiviert und gesund hält – und damit Ihr Unternehmen erfolgreich macht. Thomas Schneberger, Geschäftsführer, und Arnd-Felix Rußwinkel, Senior Consultant der ias Unternehmensberatung GmbH, leiten den Workshop.

Jetzt Frühbucherrabatt sichern und bis zum 23. September 2016 anmelden!

Veranstaltung:
HRM-Forum, 6. Tagung Arbeitgeberattraktivität
Datum: 24.–25.10.2016, Workshop am Montag, 24. Oktober 2016, 14.40–16.10 Uhr
Ort: Berlin, Quadriga Forum, Werderscher Markt 15, 10117 Berlin

Weitere Informationen unter www.hrm-forum.eu/arbeitgeberattraktivitaet


Foto: iStock, Yuri Arcurs


Arbeitsmedizin im Unternehmen Ritter Sport

Schauen Sie rein in die bunte Welt der Schokoladenproduktion – und die vielfältigen Facetten der Arbeitsmedizin. Dazu laden wir Sie ein in eines der bekanntesten deutschen Unternehmen der Lebensmittelindustrie: die Ritter Sport GmbH & Co. KG. Erleben Sie praxisnah die Aufgabenfelder der Arbeitsmedizin.

Sichern Sie sich jetzt einen der begrenzten und kostenfreien Teilnehmerplätze! Achtung: Die Veranstaltung richtet sich an Ärzte mit mind. einem Jahr Erfahrung in der inneren Medizin oder Allgemeinmedizin.

Veranstaltung: 4. Recruiting Day der ias-Gruppe
Datum: Donnerstag, 6. Oktober 2016
Ort: Waldenbuch bei Stuttgart

Weitere Informationen zur Anmeldung erhalten Sie unter www.ias-gruppe.de/recruitingday


Foto: GettyImages, JamieB