Liebe Leserinnen und Leser,

die letzten Wochen des Jahres bedeuten für viele von uns „Endspurt“: Projekte müssen abgeschlossen, Budgets abgerechnet, Weihnachtskarten geschrieben werden. Sind die Feiertage erreicht, wird es meist ruhiger. Zeit zum Innehalten. Wir schauen zurück, sinnen nach und fragen uns: Was waren die Erfolge, was die Herausforderungen des letzten Jahres? Was gab mir Kraft und Antrieb?

Im Arbeitsleben ist das Einkommen allein längst kein Garant mehr für Zufriedenheit. Zunehmend bedeutsamer wird die Sinnhaftigkeit unseres Tuns oder eine Work-Life-Balance mit ausreichender Erholung. Auch können bereits kleine Gesten im Alltag zur Steigerung des Wohlbefindens beitragen, wie zum Beispiel eine gute Kommunikation mit Kollegen oder ein Lob vom Chef.

Wie die Anerkennung durch Kollegen den Belastungen am Arbeitsplatz entgegenwirken kann, lesen Sie in diesem Newsletter. Zudem berichten wir über ausgezeichnetes Engagement im Gesundheitsmanagement, gutes Sehen am Arbeitsplatz und viele weitere Themen.

Wir wünschen Ihnen schöne Feiertage, einen guten Rutsch und freuen uns auf Sie im nächsten Jahr!


Ihre Redaktion

PS: Auch Nächstenliebe tut gut, hilft Menschen in Not und macht unsere Welt ein klein bisschen besser. Die ias-Gruppe sammelt aktuell Spenden für eine Augenklinik in Nepal. Weiteres dazu in dieser Ausgabe.

 

 

Im Fokus

Newsletter der ias-Gruppe: Verleihung des Corporate Health Awards 2015
Corporate Health Award 2015

Ausgezeichnetes Gesundheitsmanagement: Am 19. November 2015 wurde der Corporate Health Award an Unternehmen verliehen, die sich durch vorbildliches Engagement auszeichnen. Die hohe Anzahl von Bewerbern und der fachliche Austausch zeigen: Gesundheit im Unternehmen ist längst kein Nischenthema mehr. Die ias-Gruppe ist einer der Mitinitiatoren des Awards.


Der Corporate Health Award fand bereits zum siebten Mal statt und ging auch in diesem Jahr an Siegerunternehmen aus zehn Branchenkategorien und einer Sonderkategorie.Die Preisträger finden Sie hier. Über 380 Unternehmen hatten sich beworben – eine Rekordteilnahme gegenüber den Vorjahren. Die Verleihung des Awards stand in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums. EuPD Research Sustainable Management, Handelsblatt, TÜV SÜD Akademie und die ias-Gruppe sind die Initiatoren des Awards.

Vor der Preisverleihung wurde den rund 250 Teilnehmern ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Workshops und einer Fachkonferenz geboten. In der Podiumsdiskussion „Muss der Prophet zum Berg?! – warum erreicht BGM oft nur dieselben und wie erreicht man alle Mitarbeiter?“ erörterten Fachexperten ihre Erfahrungen zur Akzeptanz von Maßnahmen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) und waren sich einig: Die Passung des BGM zum jeweiligen Unternehmen ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. „Es gilt immer zu fragen, ob die Maßnahme die Mitarbeiter mit ihren Bedürfnissen abholt und sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort stattfindet. Die Kunst ist es, BGM in den normalen Tagesablauf einzubauen und individualisierte Lösungen für unterschiedliche Beschäftigtengruppen zu schaffen“, betonte Dr. Alexandra Schröder-Wrusch, Vorstand der ias-Gruppe und Fachreferentin bei der Veranstaltung.

Weitere Informationen sowie Fotos zur Veranstaltung und zu den Preisträgern finden Sie unter www.corporate-health-award.de.


Foto: Thomas Tratnik Photography


Newsletter der ias-Gruppe: Spendenaktion: Hilfe für Nepal
Spendenaktion: Hilfe für Nepal

Seit dem verheerenden Erdbeben in Nepal im Frühjahr 2015 ist der Bedarf an humanitärer Hilfe immens – insbesondere in ländlichen Regionen. Im nächsten Jahr wird die ias-Gruppe die Bevölkerung vor Ort mit einem medizinischen Health Camp unterstützen und hat im Vorfeld dazu die Spendenaktion „HOPE“ ins Leben gerufen. Die Gelder sollen gezielt das Tilganga- Institut für Augenheilkunde (Tilganga Institute of Ophthalmology, TIO) unterstützen, das Menschen vor der Erblindung bewahrt.


Die gemeinnützige Organisation ist für viele Nepalesen mit einem Augenleiden die einzige Hoffnung, vor allem in schwer erreichbaren Gegenden. TIO hat speziell für die Landbevölkerung sechs medizinische Zeltlager errichtet. Die Spendengelder sollen in den Ausbau dieser Einrichtungen fließen und zudem die Ausbildung des medizinischen Personals fördern.

Spenden Sie jetzt bis zum 31. Januar 2016!

Sparkasse Karlsruhe, Ettlingen
IBAN: DE21 6605 0101 0108 2292 87
BIC: KARSDE66XXX

Darüber hinaus wird eine Delegation von 20 ias-Mitarbeitern im Februar 2016 für zehn Tage nach Nepal reisen. In einem Dorf in der Nähe der Hauptstadt Kathmandu soll ein medizinisches Zeltlager errichtet und die ländliche Bevölkerung versorgt werden. Das Projekt „Nepal Health Camp“ steht unter der Schirmherrschaft der ias Stiftung und wird von Dr. Dirk Stemper, Geschäftsführer und Ärztlicher Leiter der ias PREVENT GmbH, geleitet, der bereits viele Male vor Ort war: „Die Erschütterungen des Erdbebens werden noch lange spürbar sein“, so Dr. Stemper. „Neben den Häusern liegen auch viele Hoffnungen und die medizinische Versorgung in Trümmern. Uns geht es darum, den Menschen zu helfen, insbesondere jetzt, wo viele große Hilfsorganisationen das Land bereits wieder verlassen haben.“

Bitte helfen auch Sie. Wir freuen uns über jede Spende!



Zahlen und Fakten

Newsletter der ias-Gruppe: Wertschätzung hilft bei Belastung am Arbeitsplatz
Wertschätzung hilft bei Belastung am Arbeitsplatz

Arbeit kann die Gesundheit und Zufriedenheit von Menschen fördern – wenn die beruflichen Rahmenbedingungen stimmen. Drohen Stress und Belastungen, können weiche Faktoren wie Anerkennung und Weiterbildung jene kompensieren. Das zeigt eine aktuelle Studie.


Arbeit – sie sichert unseren Lebensunterhalt, wirkt sinnstiftend, bietet Möglichkeiten der Weiterbildung sowie soziale Kontakte. Nehmen jedoch die Stressfaktoren am Arbeitsplatz überhand, können sich Mitarbeiter überfordert fühlen und als Folge davon körperlich oder seelisch erkranken. Häufige Unterbrechungen bei der Arbeit, hoher Zeitdruck, Überstunden und eine Arbeitsverdichtung zählen zu den häufigsten Unruhestiftern, insbesondere für ältere Arbeitnehmer.

Sie in Belastungssituationen zu unterstützen und damit Wege zu öffnen, damit auch Menschen jenseits des 50. Lebensjahres dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, wird angesichts demografischer Entwicklungen immer wichtiger. Initiativen wie die „Perspektive 50plus – Beschäftigungspakte“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales oder Demografie-Tarifverträge in Unternehmen (siehe impulse 02-2015) sind bereits wichtige Schritte, um dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Eine Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) vom Oktober 2015 zeigt, dass Unternehmen und Führungskräfte schon mit kleinen Gesten Großes erreichen können. Die Rede ist von den weichen Faktoren, die in ihrer Wirkung leider zu oft unterschätzt werden. So verdeutlicht der Bericht, wie eine Vielzahl von Belohnungen dazu beitragen kann, die Zufriedenheit, insbesondere älterer Mitarbeiter, am Arbeitsplatz zu steigern und Belastungen wie Stress oder Mehrarbeit auszugleichen. Als Beispiele wurden die Anerkennung durch Vorgesetzte und Kollegen, eine als gerecht empfundene Behandlung, Weiterbildungsoptionen und das Gefühl, einen sicheren Arbeitsplatz zu haben, genannt.

Für die Studie wurden 3.644 Arbeitnehmer der Geburtsjahrgänge 1959 und 1965 befragt. Im Jahr 2014 fühlte sich knapp ein Drittel der Befragten stark bis sehr stark durch häufig großen Zeitdruck belastet. Etwa ein Zehntel berichtet von einer starken bis sehr starken Belastung durch fehlende Anerkennung von Vorgesetzten. Setzt man die abgefragten Aspekte der Arbeitsanforderungen und Belohnungen ins Verhältnis zueinander, überwiegen bei den meisten Befragten positive Aspekte wie eine angemessene Wertschätzung und Arbeitsplatzsicherheit die Arbeitsanforderungen wie Zeitdruck und Arbeitsverdichtung. Den gesamten Bericht finden Sie hier.


 

 

Für die Praxis

Newsletter der ias-Gruppe: Gutes Sehen im Büro
Gutes Sehen im Büro

Gut sehen, auch in der dunklen Jahreszeit – bei Bildschirm-arbeitsplätzen bedarf es dafür neben ergonomischen Aspekten wie einer guten Raumbeleuchtung auch einer arbeitsmedizinischen Vorsorge. Sie dient sowohl zur Ursacheneruierung von Sehschwierigkeiten als auch zur Beratung, unter welchen Bedingungen der Arbeitgeber die Anschaffung einer Sehhilfe unterstützt.


Haben Sie Probleme, Buchstaben im Nahbereich scharf zu sehen? Ertappen Sie sich dabei, dass Sie Gegenstände in größerem Abstand zu sich halten, um sie zu erkennen? Ermüden Ihre Augen schneller? Insbesondere Mitarbeiter an Bildschirmarbeitsplätzen, die das 40. Lebensjahr überschritten haben, sollten auf ihre Augengesundheit achten.

Sie können sich dafür im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung an Ihren Betriebsarzt wenden. Er überprüft, wie gut Ihr Sehvermögen am Arbeitsplatz ist und berücksichtigt direkt vor Ort, welche Seheigenschaften für die Arbeitsaufgabe erforderlich sind. Müssen ein Monitor oder mehrere überwacht werden? Sollte ein Brillenwechsel bei der Tätigkeit vermieden werden? Zudem werden Faktoren wie das räumliche Sehvermögen, die Augenstellung oder das benötigte Farbsehvermögen geprüft.

Bei der Auswahl der richtigen Brillengläser sollte man sich vom Augenarzt oder Optiker beraten lassen. So kann es sinnvoll sein, zwei Brillen miteinander zu kombinieren, bspw. eine Bildschirm- und eine Gleitsichtbrille. Da die Bildschirmarbeitsplatzbrille als Schutzausrüstung bei der Arbeit gilt, werden die Kosten vom Arbeitgeber getragen. Das schreiben die Bildschirmarbeitsverordnung und Berufsgenossenschaften vor. Voraussetzung ist allerdings, dass die Sehhilfe augenfachärztlich, speziell für die Arbeit am Monitor, verordnet wurde und mindestens drei der folgenden Kriterien erfüllt:

 

  • Zur Durchführung der Arbeit wird ein Bildschirmgerät benötigt.
  • Zur Durchführung der Arbeit mit dem Bildschirmgerät werden besondere Kenntnisse und Fertigkeiten benötigt.
  • Das Bildschirmgerät wird in der Regel arbeitstäglich benutzt.
  • Die Arbeit am Bildschirmgerät verlangt hohe Aufmerksamkeit und Konzentration, weil Fehler zu wesentlichen Konsequenzen führen können.


Wie steht es um Ihre Augengesundheit?

Hier geht’s zum Onlinesehtest, der aber eine ärztliche Untersuchung nicht ersetzt.
Hier bietet die (BAuA) weitere Informationen zu Brille und Bildschirm.Mehr zum Thema Augengesundheit lesen Sie zudem in der aktuellen Ausgabe unseres Kundenmagazins check_up 04-2015.


Newsletter der ias-Gruppe: Umgang mit psychischen Belastungen bei der Arbeit
Umgang mit psychischen Belastungen bei der Arbeit

Die Zunahme psychischer Leiden alarmiert Ärzte, Krankenkassen und Unternehmen. Gleichzeitig steigt die Bereitschaft, sich präventiv zu engagieren. Wer Ursachen und Gefährdungen frühzeitig auf den Grund geht, kann möglichen Folgen wie Burn-out entgegenwirken. Ein neues E-Learning-Tool der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) ermöglicht es Mitarbeitern jetzt, die Belastungen am eigenen Arbeitsplatz zu analysieren.


Psychische Leiden sind mehr als ein Medienhype. Das zeigen die Gesundheitsreports der Krankenkassen und aktuelle Umfragen wie der „Gesundheitsindex 2015“ des Forschungs- und Beratungsinstituts Great Place to Work®. Laut dieser Umfrage fühlen sich 52 Prozent der befragten Beschäftigten am Arbeitsplatz psychisch belastet. Bei einem Drittel der Mitarbeiter leidet sogar die Leistungsfähigkeit darunter.

Was jeder Einzelne für sich und seine psychische Gesundheit tun kann, zeigt nun ein neues E-Learning-Tool der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA). Das Tool leitet Beschäftigte dazu an, die individuellen Be- und Entlastungsfaktoren zu analysieren. Anschließend erstellt es eine persönliche Auswertung. Dabei werden nicht nur die Ergebnisse dargestellt, sondern auch praktische Hilfen an die Hand gegeben, etwa zur Frage, wie die eigenen Entlastungsfaktoren systematisch gestärkt werden können. Nachhaltig sind diese Vorschläge sicherlich nur, wenn sie auch im Unternehmen auf fruchtbaren Boden treffen. Grundsätzlich sollte neben der individuellen Ebene, auf der man den Beitrag des einzelnen Mitarbeiters in den Fokus stellt, auch die Rolle der Organisation in Bezug auf die Prävention psychischer Belastungen betrachtet werden, z.B. durch eine Beurteilung psychischer Gefährdungen.

Das Tool wurde im Rahmen des Projekts „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“ (psyGA) gemeinsam mit dem Institut für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin der RWTH Aachen University erarbeitet. Es ist in deutscher und englischer Sprache verfügbar und kann kostenlos und ohne Registrierung in verschiedenen Formaten genutzt werden. Unternehmen können das Tool außerdem in ihr eigenes Intranet integrieren.

Hier geht es zum E-Learning-Tool.


Sie möchten das Thema „Beurteilung psychischer Gefährdungen“ gern auf Unternehmensebene angehen? Die ias-Experten bieten Ihnen dafür eine individuelle Beratung. Kontaktieren Sie uns. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Seminar der ias-Gruppe: Umgang mit psychisch auffälligen und erkrankten Mitarbeitenden
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