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Newsletter der ias-Gruppe Ausgabe 04|2017 – Nach dem Urlaub: So gelingt der Start.



Liebe Leserinnen und Leser,

willkommen zurück aus dem Urlaub! Oder steht Ihre nächste Auszeit erst an? In jedem Fall wünschen wir Ihnen ein gutes Comeback am Arbeitsplatz. Vielen Arbeitnehmern fällt sie nämlich gar nicht so leicht, die Rückkehr in den Job. Post-Holiday-Syndrom nennen Wissenschaftler das Phänomen. Unsere Tipps zeigen, wie der Wiedereinstieg gelingt. Hier geht’s zum Beitrag.

Schwierige Rückkehr oder nicht: Auszeiten sind wichtig, um Kraft zu tanken für die privaten wie beruflichen Herausforderungen. Dass letztere zunehmen könnten, zeigt eine aktuelle ias-Studie: 91,1 % der Befragten glauben, dass der Druck für Unternehmen sich schnell und stetig verändern und weiterentwickeln zu müssen in den nächsten fünf Jahren „stark“ bis „sehr stark“ steigen wird. 87 % der Teilnehmer meinen, dass dies Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter hat. Diese und weitere Zahlen finden Sie in der aktuellen ias-Studie „Die Kraft zur Veränderung“, die Ende September erscheint und die Sie gerne kostenfrei vorbestellen können unter redaktion[at]­ias-gruppe.de.

Auch der kommende „ias-Dialog“ dreht sich um den konstanten Wandel und wie wir ihm begegnen können. Die Fachveranstaltung, zu der Sie herzlich eingeladen sind, findet am 19. Oktober in Stuttgart statt. Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie – neben weiteren Themen rund um Gesundheitsschutz und Vorsorge – in diesem Newsletter.

Ihre Redaktion

 

 

weitere Themen

BACK TO WORK: Nach dem Urlaub - So gelingt der Start


Zurück im Büro und antriebslos? Dann leiden Sie vielleicht am sogenannten Post-Holiday-Syndrom und sind damit nicht allein. Hier finden Sie fünf Tipps für einen gelungenen Start nach dem Urlaub.

Laut einer Umfrage des Reiseportals momondo vom letzten Jahr fühlten sich 45 % der 29.000 befragten Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren nach der Rückkehr an den Arbeitsplatz traurig oder deprimiert und kamen nur langsam wieder in Fahrt. Sollte es Ihnen genauso gehen, dann helfen Ihnen vielleicht diese Tipps:

  1. Nicht von 0 auf 100: Überfrachten Sie Ihre ersten Arbeitstage nicht. Teilen Sie die Arbeit auf. Manchmal hilft auch eine verkürzte Woche, um langsam wieder hochzufahren. 
  2. Sie haben Post: Wer seine Abwesenheitsnotiz im E-Mail-Account erst einen Tag später ausstellt, verschafft sich Zeit, um sich durch die Flut der angehäuften E-Mails zu kämpfen. Fangen Sie mit den aktuellsten Mails an – oft haben sich ältere Anfragen schon von selbst erledigt.
  3. Ein Stück Urlaub im Büro: Aus den Augen, aus dem Sinn? Das muss nicht sein. Drucken Sie Ihr schönstes Urlaubsfoto für Ihren Arbeitsplatz aus. Auch Andenken wie ein hübscher Kaffeebecher können den Blues vertreiben. 
  4. Vorfreude ist die schönste Freude: Planen Sie gleich die nächste Reise. Denn der schönste Teil ist oft gar nicht der Urlaub selbst – sondern die Vorbereitung darauf sowie die damit verbundene Spannung und freudige Erwartung. Gerne kann es auch „nur“ ein Kurztrip sein! Die Forschung zeigt: Fünf bis zehn Tage Urlaub im Quartal sind erholsamer als ein kompletter Jahresurlaub am Stück. 
  5. Teilen macht Freude: Berichten Sie von Ihren Urlaubserlebnissen. Tauschen Sie sich mit Ihren Kollegen aus. Das fördert nicht nur den Teamgeist, sondern hebt auch die Stimmung im Büro.  

Wie auch Arbeitgeber ihren Angestellten den Wiedereinstieg nach dem Urlaub erleichtern können, zeigt der Autobauer Daimler. Mitarbeiter haben die Möglichkeit, während der Urlaubszeit eingehende E-Mails automatisch löschen zu lassen und so nach der Rückkehr mit einem leeren Postfach starten. Ein Abwesenheitsassistent informiert die Absender über die jeweilige Vertretung. 

Weitere Anregungen dazu, wie Unternehmen/Führungskräfte ihren Mitarbeitern nach dem Urlaub eine „sanfte Landung“ bereiten können, bietet das international tätige Forschungs- und Beratungsinstitut „Great Place to Work“ unter http://www.greatplacetowork.de/aktuelles2/news/1135 


Foto: Shutterstock, hitch3r


PENDELN: Der lange Weg zur Arbeit

59,4 % der deutschen Berufstätigen arbeiten nicht an ihrem Wohnort. Bis zu mehrere Stunden sind sie täglich unterwegs. Diese Pendelei kann nerven, aber macht sie auch krank?

Die aktuelle Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zeigt: Die Zahl der Pendler liegt mit rund 60 % bei einem Rekordwert und ist in den vergangenen Jahren angestiegen. Im Jahr 2000 waren erst 53 % der Arbeitnehmer regelmäßig unterwegs. 

Die meisten Berufstätigen pendeln von außerhalb in die Großstädte. Ein Spitzenreiter ist Frankfurt/Main. Rund 313.650 Berufstätige fahren werktags aus dem Umland in die Finanzmetropole – mit öffentlichen Verkehrsmitteln, oft auch mit dem Auto. Viele Menschen sind inzwischen auch täglich zwischen den Großstädten unterwegs. Der Rollkoffer ist zum Symbol des mobilen Menschen geworden.

Doch welche Auswirkungen haben diese “An- und Abreise”-Zeiten auf die Gesundheit? Laut einer Studie der Techniker Krankenkasse sind Berufspendler seltener und insgesamt weniger krankgeschrieben als wohnortnah arbeitende Erwerbstätige. Sie sind jedoch häufiger und langwieriger von psychischen Diagnosen betroffen.

Verteufeln will Susanne Helfrich, Leiterin des Kompetenzfelds Psychologie der ias-Gruppe, die Fahrerei trotzdem nicht. „Es ist, wie vieles im Leben, eine Frage der Einstellung. Entscheidend ist, wie man die Zeit unterwegs für sich nutzt und so angenehm wie möglich gestaltet“, sagt Helfrich, die selbst jahrelang gependelt ist.

Ihr Tipp: Wer kann, sollte unbedingt vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Hier muss man sich nicht auf den fließenden Straßenverkehr konzentrieren, sondern kann Zeitung oder (Fach-)Literatur lesen und kommt so wesentlich entspannter am Arbeitsplatz an.

Doch für die Psychologin zählt nicht nur die Selbstverantwortung der Arbeitnehmer. Auch Arbeitgeber sind gefordert. „Eine Gesellschaft ‚on the move‘ braucht Arbeitszeitmodelle, die den Beschäftigten Flexibilität einräumen und dem Pendelstress entgegenwirken“, betont sie.


Sie können auf Ihr Auto nicht verzichten? Seminare für Vielfahrer, von denen Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen profitieren, bietet die ias-Gruppe mit “Bleib cool – fahr sicher” an. Weitere Infos erhalten Sie bei Norbert.Girisch[at]­ias-gruppe.de


Entspannt zur Arbeit? Diese weiteren Tipps helfen Ihnen:

Stress entsteht durch Zeitdruck. Wer knapp losfährt oder zu spät zum Bus oder Zug kommt, setzt sich unnötigem Druck aus und riskiert Stress. Also: rechtzeitig starten. Wer seine Arbeitszeit flexibel gestalten kann, sollte testen, ob die Fahrten eine Stunde früher oder später entspannter ablaufen. 

Nicht nur bei Stau lohnt es sich, auch mal andere Wege einzuschlagen. Ein alternativer Arbeitsweg befreit das Gehirn aus der Routine. Auch der Wechsel zwischen öffentlichen Verkehrsmitteln und dem eigenen Auto kann den Pendlerfrust entschärfen. 

Egal ob in Auto oder Zug: Ein spannendes Hörbuch oder gute Musik verkürzen die Fahrzeit gefühlt um einiges. Auch für Weiterbildungen wie z. B. einen Sprachkurs oder zum Meditieren (nicht im Auto!) lässt sich die Zeit nutzen. 

Wer unterwegs ist, sollte Kleidung tragen, in der er sich wohlfühlt. Kleidung, die sitzt und in der man nicht schwitzt oder friert. Ideal ist das Zwiebelprinzip, so dass man jederzeit etwas aus- bzw. wieder anziehen kann. Wer täglich lange im Auto sitzt, sollte regelmäßig seine Sitzhaltung überprüfen und gegebenenfalls Sitzkissen nutzen. 

Wer Fahrgemeinschaften bildet, kann zumindest hin und wieder als Mitfahrer etwas abschalten. Mitfahrer finden sich beispielsweise unter www.pendlerportal.de , www.blablacar.de , www.pendlernetz.de , www.MiFaZ.de , www.pendlerservice.de oder www.fahrgemeinschaft.de  

Wer mit dem Auto zur Arbeit fährt, bewegt sich an manchen Tagen kaum. Für mehr Bewegung und frische Luft: Einfach das Auto ein, zwei Kilometer vom Arbeitsplatz entfernt parken und mit einem kleinen Spaziergang in den Tag starten. Auch am Ende des Tages lässt sich so gut abschalten und runterfahren. 

Oft ein simpler Grund für Stress: die falsche Ernährung. Viele greifen an Bahnhof, Kiosk oder Tankstelle spontan zu ungesunden Leckereien. Die Folge sind einseitige Essgewohnheiten bis hin zu Übergewicht. Besser das Essen von zu Hause mitnehmen und bewusst planen, was man tagsüber isst.


GENETIK: Der Code zur Gesundheit


Genanalysen geben Auskunft über Krankheiten sowie mögliche Nahrungs- oder Medikamentenunverträglichkeiten – und ermöglichen die passende Therapie.

Manchmal findet eine langwierige Symptomforschung ihr glückliches Ende in einer einfachen Erklärung. Wie bei Claudia P., die jahrelang unter kolikartigen Bauchschmerzen, Durchfall und unspezifischen Beschwerden wie Müdigkeit und Abgeschlagenheit litt. Ähnlich wie Claudia P. plagen sich viele Menschen mit unspezifischen Symptomen, die vielfältige Ursachen haben können. Die ärztliche Abklärung gleicht oft einer Suche nach der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen. Sinnvoll ist es daher, den Blick auch auf die individuelle Veranlagung zu richten.  

Heute wissen wir: Die DNA gibt Aufschluss über den individuellen Stoffwechsel, die Verträglichkeit von Lebensmitteln, die Disposition für bestimmte Erkrankungen, die Wirksamkeit von Medikamenten – und vieles mehr. Das bio.logis Zentrum für Humangenetik, langjähriger Partner von ias PREVENT, macht dieses Wissen zugänglich. Personal Genomics Services (PGS) heißt die Genotypisierungs- und Informationsdienstleistung.

Ärzte für Humangenetik und spezialisierte Naturwissenschaftler werten dabei mehr als 100 genetische Varianten aus. Daran lässt sich beispielsweise ablesen, ob die Person ein erhöhtes Thrombose-, Osteoporose- oder Morbus-Crohn-Risiko hat, wie gut der Körper Eisen und Kupfer speichert oder ob er Gluten und Laktose verträgt.

PGS lieferte auch den entscheidenden Hinweis bei Claudia P.: Ihr LCT-Gen ist verändert und ihr Körper kann den in Milchprodukten enthaltenen Milchzucker im Dünndarm nicht vollständig verstoffwechseln. Die Folge: eine Laktoseintoleranz mit Verdauungsbeschwerden wie Bauchweh, Durchfall und/oder Blähungen.

Claudia P. ist inzwischen auf laktosefreie Milchprodukte umgestiegen und seither beschwerdefrei. Doch nicht nur bei Beschwerden oder bestehenden Erkrankungen kann PGS ein Schlüssel zur Erkenntnis sein. Für jeden, der mehr über sich wissen möchte, seine Ernährung optimieren, Erkrankungen vorbeugen oder richtig therapieren will, ist PGS empfehlenswert. 

Sie haben Interesse an einer Genanalyse? Schreiben Sie uns unter Angabe Ihres nächsten ias PREVENT-Standortes – wir beraten Sie gerne: pgs-prevent[at]­ias-gruppe.de

Weitere Informationen rund um das Thema Genetik finden Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Kundenmagazins check_up


Sie haben Interesse an einem regelmäßigen Abonnement des Magazins check_up? Gerne senden wir Ihnen das Magazin kostenlos per Post oder E-Mail zu. Schreiben Sie uns an redaktion[at]­ias-gruppe.de.



Foto: Shutterstock, Martynowi.cz


HERZGESUNDHEIT: Alles im Fluss?


Health Coach Sebastian Finis geht Risikofaktoren für Herzerkrankungen auf den Grund und erklärt, was Herzgesundheits-Checks wirklich bringen.

Außerdem: Tipps für gesunde Gefäße und ein Rezept für einen Cocktail der besonders gesunden Art – den Antikalk-Immun-Booster! Na dann Prost! 

Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der aktuellen Ausgabe des Online-Magazin GesundheitsManager


Foto: Fotolia, Syda Productions

Veranstaltungen

19.10.2017, Stuttgart: ias-dialog 2017 – Die Kraft zur Veränderung 

Das Karussell der Innovationen, Produkt-Lebenszyklen und Geschäftsmodelle dreht sich immer schneller. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an Mitarbeiter und Organisationen. Doch was braucht es, um den schnellen Wandel zu meistern? Kommen Sie ins Gespräch mit Experten, Unternehmensentscheidern und Personalverantwortlichen.

Als führender Anbieter für integrierte Lösungen sowohl im Betrieblichen Gesundheitsmanagement als auch im Leistungsfähigkeitsmanagement laden wir Sie herzlich ein, sich für den 19. Oktober 2017 zum ias-Dialog – Die Kraft zur Veränderung anzumelden.


Gemeinsam mit Unternehmensentscheidern, Personalverantwortlichen und Experten werden wir uns zu folgenden Themen austauschen:

  • Wie wirken sich die Digitalisierung und die moderne Arbeitswelt auf die Psyche aus?
  • Wie können Organisationen ihre Mitarbeiter zum flexiblen Umgang mit neuen Situationen befähigen?
  • Welche Folgen haben Vernetzung, Entgrenzung und Flexibilisierung auf Stabilität und Identität der Organisation?

Was? ias-Dialog 2017 – Die Kraft zur Veränderung: Organisationen und Mitarbeiter systematisch für den Wandel stärken
Wann? 19.10.2017, ganztags
Wo? Straßenbahnwelt Stuttgart, Veielbrunnenweg 3, 70372 Stuttgart


Sie wollen am ias-Dialog teilnehmen? Dann melden Sie sich unter folgendem Link an:
www.ias-dialog.de

Für Fragen und Rückmeldungen zum ias-Dialog 2017 erreichen Sie uns unter:
ias-dialog2017[at]­ias-gruppe.de


Foto: ias-Gruppe, Patrick Binder


15.11.2017, Frankfurt am Main: FUTURE OF WORK

Die Konferenz FUTURE OF WORK 2017 lässt innovative Topmanager, technische Vorreiter, Visionäre und kreative Start-ups einen Blick in die Zukunft werfen und skizziert damit mögliche Arbeitswelten von morgen. Gemeinsam mit den Teilnehmern wird diskutiert, welche Herausforderungen anstehen und wie wir ihnen begegnen können. Welchen Einfluss werden Künstliche Intelligenz und vergleichbare Innovationen haben? Wie verändert das Internet of Things unsere Arbeitsweise? Diese und weitere Themen werden in Impulsvorträgen, Round Tables und einer Podiumsdiskussion thematisiert. Letztere findet unter Mitwirkung von ias-Vorstand Dr. Alexandra Schröder-Wrusch statt. 

Was? FUTURE OF WORK 2017 
Wann? Mittwoch, 15.11.2017, ganztägig
Wo? Frankfurt School of Finance & Management, Adickesallee 32-34, 60322 Frankfurt am Main

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.frankfurt-school-verlag.de/verlag/konferenz/future_of_work.html 


Foto: 
Christian Wolf, www.c-w-design.de


23.11.2017, Hannover: Business-Frühstück „Resilienz – Kraftvoll durch bewegte Zeiten“ 

Die ias-Gruppe lädt Sie herzlich zum Business-Frühstück mit dem Thema „Resilienz – Kraftvoll durch bewegte Zeiten“ ein, bei dem folgende Fragen diskutiert werden und Sie wirksame Impulse für die Umsetzung der betrieblichen Gesundheitsförderung erhalten:

  • Was ist eigentlich Resilienz?
  • Welche Resilienzfaktoren sind für unsere seelische und körperliche Widerstandskraft wichtig?
  • Wie kann ich meine eigene Resilienz steigern?

Zudem haben Sie die Möglichkeit, konkrete Fragen mit unserer Psychologin zu besprechen und sich mit den Teilnehmern aus Ihrer Region auszutauschen.

Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen! Wir bitten um Anmeldung per E-Mail bis zum 15. November 2017 an anke.toersiep[at]­ias-gruppe.de. Das Event ist kostenfrei, die Teilnehmeranzahl ist begrenzt. 

Was? Business-Frühstück zum Thema „Resilienz – Kraftvoll durch bewegte Zeiten“
Wann? Donnerstag, 23.11.2017, 8:00 – 10:00 Uhr
Wo? ias Aktiengesellschaft, Vahrenwalder Str. 12, 30165 Hannover


Foto: Shutterstock, dariagarnik