Petra Katzenbacher, Bedienerin Schweissroboter



Als hoch spezialisierte Einrichterin und Bedienerin von Industrie-Robotern hat Petra Katzenbacher ein sehr offenes, fast schon persönliches Verhältnis zu komplexen technischen Systemen. Ihre Roboter am Laufen zu halten, ist ihre große berufliche Leidenschaft und verschafft ihr hohe Zufriedenheit.

Dass ihre Aufgabe mit ständigen Schulungen verbunden ist, gehört für sie zu ihrem Job dazu. Ihr Arbeitgeber bietet ihr vielfältige Kompensationsformen und zusätzliche Entwicklungsperspektiven, um sie langfristig an die Unternehmensgruppe zu binden. Denn dass ihre Kompetenzen stark nachgefragt sind, ist ihr bewusst, aber bislang sind alle Bemühungen, sie abzuwerben, gescheitert.


Persönliche Sichtweise

„Unsere Produktionshalle erinnert heute eher an einen Hi-Tech-Reinraum, als an eine Fabrik. Alles läuft beinahe geräuschlos und Stress kommt nur dann auf, wenn mal was nicht funktioniert und die vollautomatischen Back-ups nicht greifen. Hört man die älteren Kollegen, ist die Arbeit sehr viel vielseitiger und weniger belastend geworden, aber eben auch technisch deutlich anspruchsvoller. Das schafft natürlich nicht jeder. Ich persönlich habe überhaupt keine Probleme im Umgang mit anspruchsvollen technischen Systemen, zumal ich nicht nur ihre Programmiersprache gelernt habe, sondern sie heute sogar anfangen, die menschliche Sprache zu verstehen. Und sollten meine lieben Roboter-Kollegen doch einmal ihre Grenzen nicht kennen, werde ich ihnen schon rechtzeitig den Stecker ziehen.“

Steckbrief

  • Alter: 32
  • Ausbildung: Mechatronikerin, Zusatzqualifizierung als Industrie-Elektronikerin
  • Beruf: Bedienerin Schweißroboter
  • Ort: Ingolstadt
  • Arbeitgeber: Automotive-Konzern



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*Beitragsbilder: iStock.com / Wavebreakmedia