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Akkumulatoren

Akkumulatoren, auch Akkus genannt, sind wiederaufladbare elektrochemische Zellen, in denen elektrische Energie gespeichert wird. Sie dienen als Spannungsquellen für elektrische Geräte und Fahrzeuge und können immer wieder aufgeladen werden, um erneut Energie bereitzustellen. Für den Arbeits- und Gesundheitsschutz sind sie relevant, da sie potenzielle Gefahren darstellen und Sicherheitsmaßnahmen erfordern. Die regelmäßige Kontrolle von Akkumulatoren ist wichtig, um negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Mitarbeitenden zu vermeiden. In Deutschland gibt es Sicherheitsstandards und Vorschriften, die den Umgang mit Akkumulatoren regeln. Die Einhaltung dieser Standards ist entscheidend, um die Sicherheit der Mitarbeitenden zu gewährleisten und potenzielle Risiken zu minimieren. Akkumulatoren finden Anwendung in verschiedenen Bereichen wie Elektrofahrzeugen, Mobiltelefonen und Laptops.

Bei einer Arbeitsschutzuntersuchung sind Akkumulatoren aus mehreren Gründen relevant:

  1. Gefahren durch Akkumulatoren: Akkumulatoren können potenzielle Gefahren am Arbeitsplatz darstellen, wie Leckagen von gefährlichen Chemikalien oder das Risiko von Überhitzung und Kurzschlüssen.
  2. Handhabung und Lagerung: Es ist wichtig, auf die korrekte Handhabung und Lagerung von Akkumulatoren zu achten, einschließlich des Tragens von persönlicher Schutzausrüstung und der sicheren Lagerung, um Unfälle zu minimieren.
  3. Elektrische Sicherheit: Akkumulatoren speichern elektrische Energie, die bei unsachgemäßer Handhabung Stromschläge oder Brände verursachen kann. Es ist wichtig sicherzustellen, dass die elektrischen Anschlüsse und Ladegeräte den Sicherheitsstandards entsprechen.
  4. Entsorgung: Die ordnungsgemäße Entsorgung von Akkumulatoren ist wichtig, um eine Kontamination der Umwelt zu verhindern.

Bei einer Arbeitsschutzuntersuchung ist es daher wichtig, die Risiken im Zusammenhang mit Akkumulatoren zu identifizieren, geeignete Sicherheitsmaßnahmen zu treffen und die Einhaltung der relevanten Vorschriften und Standards sicherzustellen, um die Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer zu gewährleisten

Wie funktionieren Akkumulatoren?

Beim Aufladen des Akkumulators wird elektrische Energie aus dem Netz in chemische Energie umgewandelt und darin gespeichert. Beim Entladen des Akkus kann die elektrische Energie dann wieder entnommen werden.

Die genaue Funktionsweise von Akkumulatoren hängt von ihrem Typ ab, aber im Allgemeinen bestehen sie aus zwei Elektroden und einem Elektrolyten. Beim Laden laufen in einem Elektrolyseprozess an den Elektroden chemische Reaktionen ab, die Energie speichern. Beim Entladen laufen umgekehrte chemische Reaktionen ab, die die gespeicherte Energie freisetzen.

Auswirkungen nicht kontrollierter Akkumulatoren auf die Mitarbeitergesundheit

Eine regelmäßige Kontrolle von Akkumulatoren bei Arbeitsschutzuntersuchungen ist wichtig, um negative Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit der Mitarbeitenden zu vermeiden. Potenzielle Risiken umfassen chemische Exposition durch freigesetzte Substanzen, elektrische Gefahren wie Stromschläge, Überhitzung und Brandgefahr sowie ergonomische Belastungen durch das Heben schwerer Akkumulatoren. Durch regelmäßige Überprüfungen können Leckagen, Beschädigungen und andere Probleme rechtzeitig erkannt und angemessene Maßnahmen ergriffen werden, um die Sicherheit der Mitarbeitenden zu gewährleisten.

Sicherheitsstandards für Akkumulatoren in Deutschland

In Deutschland existieren Sicherheitsstandards und Vorschriften für den Umgang mit Akkumulatoren. Dazu gehören die Gefahrstoffverordnung, Betriebssicherheitsverordnung, TRBS 2153 und TRGS 510. Es können auch branchenspezifische Richtlinien gelten, die den Umgang mit Akkumulatoren in spezifischen Arbeitsbereichen regeln, wie z.B. die DIN EN 50272 für Batterien zur Verwendung in sicherheitsrelevanten Anwendungen. Die Einhaltung dieser Standards ist wichtig, um die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeitenden zu schützen und potenzielle Risiken zu minimieren.

Weitere wichtige Begriffe im Zusammenhang mit Akkumulatoren

  • Primärbatterie: Eine Einwegbatterie, die nach einmaliger Verwendung entsorgt werden muss.
  • Sekundärzelle: Ein Akkumulator, der wiederaufladbar ist.
  • Elektrolyt: Eine Flüssigkeit, die Ionen enthält und als Leiter für elektrischen Strom dient.
  • Elektrode: Ein elektrisch leitfähiges Material, das als Anode oder Kathode in einer elektrochemischen Zelle fungiert.

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