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Die ias-Historie

Alles begann im Jahr 1976. Die ias-Gruppe blickt auf eine über 40-jährige Erfolgsgeschichte als Dienstleister im Betrieblichen Gesundheitsmanagement zurück. Lesen Sie hier die historische Entwicklung der ias-Gruppe.

1976
Die Arbeit der heutigen ias-Gruppe beginnt: Von Karlsruhe aus werden acht Betriebe mit knapp 4.000 Beschäftigten arbeitsmedizinisch nach dem Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) betreut.

1977
Im Folgejahr gründet sich die „Institut für Arbeits- und Sozialhygiene Stiftung"  mit Genehmigung durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Sozialordnung Baden-Württemberg. Die ersten Zweigniederlassungen werden in Pforzheim, Stuttgart und Tuttlingen eröffnet, weitere folgen. 

1983
Die neue Dienstleistung "Gesundheits-Check-up" wird entwickelt, erprobt und später vom neugründeten Unternehmen ias PREVENT angeboten. Über die Jahre entwickelt sich der Check-up zu einem ganzheitlichen Vorsorgeprogramm mit individuellen Zusatzleistungen, die jährlich rund 8.000 Führungskräfte und Verantwortungsträger nutzen.

Gründungsfeier ias Stiftung
1978: Gründungsveranstaltung der ias Stiftung im Schloss Ettlingen.
ias-Gruppe

ab 1990
Aufbau von Niederlassungen in den neuen Bundesländern. Es werden Informationsseminare und Schulungen für leitende Betriebsärzte und Mitarbeiter der ehemaligen ostdeutschen Betriebspolikliniken organisiert. Übernahme von ostdeutschen Ärzte, Ingenieuren und dem arbeitsmedizinischen Assistenzpersonal.

1998
Die GQA Gesellschaft für Qualität im Arbeitsschutz zertifiziert den sicherheitstechnischen Dienst der ias. Die Akkreditierungsstelle der Länder für Mess- und Prüfstellen akkreditiert die ias als außerbetriebliche Messstelle gemäß § 18 Abs. 2 GefStoffV für den unter der Registriernummer AMP-P-276.98.17 aufgeführten Geltungsbereich.

1999
Erstmalig wird der ias-Preis zur Förderung der angewandten Wissenschaft aus dem Bereich des integrierten Gesundheits-, Arbeits- und Umweltschutzes ausgeschrieben.  

Betriebspoliklinik Brandenburg
1990: Nach der Wende eröffnet die ias neue Standorte in Ostdeutschland und stellt dabei Mitarbeiter ehemaliger Betriebspolikliniken ein.
Bundesarchiv_Bild_183-38640-0001_Brandenburg_Stahl-_und_Walzwerk_Betriebspoliklinik

2001
Mit Wirkung zum 1. Oktober  2001 beteiligt sich die ias Stiftung mit 49 Prozent an der DB GesundheitsService GmbH. Im Rahmen dieser Partnerschaft wird die arbeitsmedizinische, verkehrsmedizinische und verkehrspsychologische Betreuung von über 200.000 Arbeitnehmern der Deutschen Bahn AG übernommen und über die Jahre ausgebaut. 

2004
Die Begutachtungsstelle für Fahreignung bietet neben Medizinisch-Psychologischen Untersuchungen zur Fahreignung (MPU) auch Eignungsuntersuchungen nach Fahrerlaubnisverordnung für Bewerber und Inhaber einer Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung an sowie die waffenrechtliche Begutachtung nach § 6 Waffengesetz. Bis 2019 entstehen bundesweit sieben Standorte.

2007
Im Jahr 2007 erfolgt die Übernahme der restlichen 51 Prozent der DB GesundheitsService GmbH. Die ias Stiftung wird damit alleiniger Eigentümer.
 

Deutsche Bahn AG/Pablo Castagnola
2007: Die ias übernimmt die arbeitsmedizinische, verkehrsmedizinische und verkehrspsychologische Betreuung von über 200.000 Arbeitnehmern der Deutschen Bahn AG.
Deutsche Bahn AG/Pablo Castagnola

2011
Die achte ias PREVENT-Niederlassung wird in Stuttgart eröffnet. Der Check-up wird jetzt in Berlin, Hamburg, Frankfurt, Karlsruhe, München, Stuttgart und Baden-Baden angeboten. (Der Standort Baden-Baden schließt 2018).  

Die Sens & Möller Ingenieurgesellschaft mbH und Co. KG (später: Sens & Möller Ingenieurgesellschaft mbH) gehört als 100-prozentiges Tochterunternehmen zur ias.  2018 trennt sich die ias-Gruppe von der Sens & Möller Ingenieurgesellschaft mbH. Die Zusammenarbeit mit der ias-Gruppe wird durch Kooperationen fortgeführt.

2012
Es erfolgt eine gesellschaftsrechtliche Neuaufstellung der ias-Gruppe. Die ias Aktiengesellschaft, die ias PREVENT GmbH und die ias Unternehmensberatung GmbH werden gegründet. Als weitere 100-prozentige Tochtergesellschaft der ias Aktiengesellschaft wird der etablierte Arbeitsschutz- Dienstleister AMVZ Arbeitsmedizinisches Vorsorgezentrum GmbH zugekauft.

2013
Die ias-Gruppe baut ihre Marktpräsenz durch den Zukauf der BGM-Dienstleister Ge.on Team GmbH und DASAM GmbH aus. Die Ge.on Team GmbH mit ihren beiden Tochterunternehmen Ge.on Betriebliches Gesundheitsmanagement GmbH und Ge.on Case Management GmbH werden als Tochtergesellschaften der ias Aktiengesellschaft innerhalb der ias-Gruppe weitergeführt. Die DASAM GmbH geht als Zentrum Rheinland-Pfalz Süd in der ias Aktiengesellschaft auf.

2014
Die ias-Gruppe übernimmt den Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz der TÜV SÜD Life Service GmbH. Damit gehen die Leistungssparten Arbeitsmedizin, Arbeitssicherheit und Arbeitspsychologie des TÜV SÜD auf die ias Aktiengesellschaft über.  Der Geschäftsbereich firmiert  als ias health & safety GmbH. Auch die ias health & safety GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der ias Aktiengesellschaft. Mit der TÜV SÜD AG pflegen wir eine strategische Partnerschaft, um einander als Dienstleister zu ergänzen.

2015
Die ias-Gruppe richtet als Mitinitiator gemeinsam mit EuPD Research, Handelsblatt und der TÜV SÜD Akademie den Corporate Health Award aus und führt diese Kooperation bis 2018 weiter.

Baum, Unternehmensgruppe
Bis 2014: Durch den Zukauf des Bereichs Arbeits- und Gesundheitsschutz der TÜV SÜD Life Service GmbH, der Ge.on Team GmbH und der AMVZ Arbeitsmedizinische Vorsorgezentrum GmbH baut die ias ihre Marktposition als etablierter Berater und Dienstleister im Betrieblichen Gesundheitsmanagement weiter aus.
Fotolia/Schlegelfotos

2016
Die ias-Gruppe feiert 40-jähriges Jubiläum und widmet sich dem Jahresleitthema „Digitaler Wandel – Leistungsfähige Mitarbeiter. Betriebliche Gesundheit in der Arbeitswelt 4.0“. Hierzu führt sie eine Studie durch, diskutiert zu verschiedenen Anlässen die Auswirkungen und Herausforderungen des digitalen Wandels auf Mensch und Organisation und lädt Experten und Unternehmer zum Veranstaltungsformat ias-Dialog.

Der ias-Gruppe wird der Top 100-Preis verliehen für die Weiterentwicklung ihrer Psychosozialen Beratung zur EAP-Expertenberatung und der Markteinführung ihres Leistungsfähigkeitsmanagements.

2017
Die ias-Gruppe widmet sich in einer Studie und in Kongressen und Fachveranstaltungen dem permanenten Wandel in der Arbeitswelt. Hierbei untersucht sie die Auswirkungen auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Mensch und Organisation und arbeitet an Lösungen für den Umgang mit einer sich ständig ändernden Arbeitswelt. Die Studie trägt den Namen „Die Kraft zur Veränderung – Über den Umgang mit dem permanenten Wandel in der Arbeitswelt“

2018
Die ias-Gruppe gibt die Studie „Außen agil, innen traditionell – Unternehmen zwischen den Welten“ heraus, die widerspiegelt, wie Unternehmen und Arbeitnehmer die Veränderungen von Strukturen, Prozessen und Arbeitsweisen in ihrem Arbeitsumfeld erleben. 

Die ias Aktiengesellschaft fördert eine Juniorprofessur für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Leuphana Universität Lüneburg. Ein Arbeitsschwerpunkt ist die Erforschung des Zusammenhangs von Gesundheit, Arbeit, Alter und Digitalisierung. 

2019
Die Aktiengesellschaft unterstützt das Forschungsprojekt „PräDiTec“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zum Thema Digitalisierung. „PräDiTec“ steht für „Prävention für sicheres und gesundes Arbeiten mit digitalen Technologien“. Untersucht werden die Belastungen von Wissensarbeiterinnen und -arbeitern durch die fortschreitende Digitalisierung des Arbeitsalltags. Gemeinsam mit der Zeitschrift Personalwirtschaft und weiteren Partnern veröffentlich die ias-Gruppe die Studie "BGM im Mittelstand 2019/2020 - Das BGM in Zeiten der digitalen Transformation".

Auszeichnung Top 100
2016: Der ias-Gruppe wird der Top 100-Preis verliehen für die Weiterentwicklung ihrer Psychosozialen Beratung zur EAP-Expertenberatung und der Markteinführung ihres Leistungsfähigkeitsmanagements. (ias-Vorstand Dr. Peter Wrogemann, Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar, ias-Key-Account-Manager Thomas Schneberger)
Mitarbeiter, Zusammenarbeit, Menschengruppe
2020: In über 40 Jahren wurde aus der Karlsruher "Institut für Arbeits- und Sozialhygiene Stiftung" eine Unternehmensgruppe mit 1.300 Mitarbeitern, die bundesweit mehr als 15.000 Unternehmen betreut.
istock, skynesher