Neue Arbeitsmodelle: Gesundheit in der New Work-Ära
Whitepaper 2026
Flexibilität wird zur strategischen Notwendigkeit
Seit 50 Jahren begleitet die ias Stiftung Unternehmen im Wandel der Arbeitswelt. Anlässlich des Jubiläumsjahres 2026 zeigt das Whitepaper „Gesunde Arbeit neu gedacht“, warum neue Arbeitsmodelle nicht mehr optional sind – und wie Unternehmen moderne Arbeitsmodelle und Gesundheit wirksam zusammenführen.
Arbeit im Wandel: Neue Anforderungen an Unternehmen und Beschäftigte
Die Arbeitswelt ist im Umbruch. Unternehmen reagieren auf Digitalisierung, Fachkräftemangel und Krisen – während Mitarbeitende mit vielfältigen Lebensrealitäten, Care-Aufgaben und dem Wunsch nach Selbstbestimmung konfrontiert sind.
Die klassische 40-Stunden-Woche mit Präsenzpflicht passt nicht mehr zu diesen Anforderungen. Vier Generationen arbeiten heute parallel in Unternehmen, mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Lebensmodellen. Individuell gestaltbare Arbeitsmodelle werden damit zur Voraussetzung, um Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden.
Gleichzeitig entstehen neue Herausforderungen, etwa durch Entgrenzung und veränderte Belastungen. Unternehmen sind gefordert, Arbeitsmodelle aktiv zu gestalten – mit klaren Regeln, passenden Strukturen und einer Kultur von Vertrauen und Eigenverantwortung.
Drei Entwicklungen, die den Wandel antreiben
Hybrides Arbeiten wird zum Standard
Mehr als 60 % der Beschäftigten teilen ihre Arbeitszeit zwischen Büro und Homeoffice. Flexible Arbeitsformen sind längst Erwartung – nicht Ausnahme.
Erwartungen an Arbeit verändern sich
12,9 Millionen Babyboomer gehen bis 2036 in Rente. Gleichzeitig wird Flexibilität für neue Fachkräfte zum entscheidenden Auswahlkriterium – oft wichtiger als Gehalt.
Digitalisierung verändert Arbeit grundlegend
Cloudbasierte Tools ermöglichen ortsunabhängiges Arbeiten, erhöhen aber auch Anforderungen an Selbstorganisation und verstärken das Risiko der Entgrenzung.
Das lesen Sie im Whitepaper-Kapitel "Neue Arbeitsmodelle":
Warum Flexibilität zum strategischen Imperativ wird.
Welche gesundheitlichen Chancen und Risiken hybride Arbeit mit sich bringt.
Wie Arbeitsmodelle lebensphasenorientiert und gesund gestaltet werden können.
Welche Rolle Führung, Kultur und digitale Lösungen spielen.
Warum hybride Gesundheitskonzepte entscheidend für nachhaltige Wirkung sind.
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Flexibilität wirkt – wenn sie richtig gestaltet wird
Flexible Arbeitsmodelle bieten großes Potenzial: mehr Selbstbestimmung, höhere Zufriedenheit und bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.
Gleichzeitig entstehen neue Belastungen:
soziale Isolation
Abgrenzungsschwierigkeiten
digitale Dauerverfügbarkeit
ergonomische Defizite im Homeoffice
Die zentrale Erkenntnis: Flexibilität ist kein Selbstläufer. Sie wirkt nur dann gesundheitsförderlich, wenn sie durch klare Strukturen, Regeln und eine unterstützende Unternehmenskultur getragen wird.
Flexibilität ist kein Privileg mehr, sondern Voraussetzung dafür, dass Arbeit und Gesundheit in einer dynamischen Welt vereinbar bleiben.
Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist
Neue Arbeitsmodelle sind längst Realität. Unternehmen, die Flexibilität gezielt gestalten, stärken Gesundheit, Arbeitgeberattraktivität und Wettbewerbsfähigkeit.
Hybrides Arbeiten braucht dafür hybride Gesundheitskonzepte – digital unterstützt, individuell anpassbar und nachhaltig wirksam. Wer jetzt handelt, schafft die Grundlage für langfristige Leistungsfähigkeit und organisationale Resilienz.
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