Direkt zum Inhalt

Fit durch Herbst und Winter

Wie Sie Ihr Immunsystem gerade jetzt stärken, fasst Fachärztin Dr. med. Jutta Drees zusammen.

Prävention

Illustration zeigt Menschen, die sich fit und gesund halten

Kontakt

Sie haben Interesse an einem Check-up? Wir beraten Sie gern. Kontaktieren Sie uns per E-Mail oder telefonisch.

Email
Phone number
+49 721 8204207

Eine Zusammenfassung von Dr. med. Jutta Drees, Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie, am ias PREVENT-Standort Düsseldorf.

Herausforderung angenommen: Feuchtkaltes Wetter und fehlendes Sonnenlicht fordern unser Immunsystem in Herbst und Winter, aber Sie können viel tun, um Ihres auf Trab zu bringen. Jetzt sind es vor allem Atemwegsinfekte, die sich rasant ausbreiten. Haut, Schleimhäute, Magensäure und Urin sind Eintrittsbarrieren für Krankheitserreger und Schadstoffe. Ist diese Barriere überwunden, springt unser Immunsystem an: Abwehrstoffe werden in Knochenmark, Lymphknoten, Mandeln, Thymus und Milz gebildet und bekämpfen die Eindringlinge. Mit einer guten Körperabwehr haben Infektionen häufig einen milderen Verlauf. Versagt unser System, werden wir krank. 
 

So stärken Sie Ihr Immunsystem:

  1. Schlaf

    Regelmäßig und ausreichend Schlafen, fördert und stärkt Ihr Immunsystem.

  2. Bewegung

    Moderates Ausdauertraining oder Spaziergänge an der frischen Luft, stärken nicht nur die Abwehrkräfte, sondern auch das Herz-Kreislauf-System.

  3. Essen und Trinken

    Geben Sie Ihrem Immunsystem einen Boost durch eine vitaminreiche und ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Ballast- und Mineralstoffen. Achten Sie zudem auf eine ausreichende Trinkmenge von etwa 1,5 Litern Wasser täglich.

  4. Gelassenheit

    Bauen Sie Stress ab durch regelmäßigen Sport und Entspannungstechniken wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung nach Jacobsen.

  5. Hygiene

    Reduzieren Sie Ihr Ansteckungsrisiko durch regelmäßiges und gründliches Händewaschen.

  6. Impfen

    Nehmen Sie an der jährlichen Grippeschutzimpfung teil, wenn Sie das 60. Lebensjahr überschritten haben, an einer chronischen Erkrankung leiden, oder Kontaktperson zu Menschen mit einem erhöhtem Risiko sind.

    Es gibt viele gute Gründe für das Impfen, bestätigt Kollegin Dr. Elisabeth Tischer, Fachärztin am ias PREVENT-Standort Berlin.

Schauen Sie im Gesamten auf Ihre Gesundheit. Auch chronischer Stress oder Dauerbelastungen können die Immunabwehr schwächen, was die Anfälligkeit für eine Erkrankung erhöht.

Dr. med. Jutta Drees

Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie, ias PREVENT

Illustration zeigt Mann mit rotem Cape und einem Schutzschild als Sinnbild für Abwehrkräfte Freepik

Verzichten Sie hingegen auf:

  • Schlafmangel: Wissenschaftler der Universität Pittsburgh konnten nachweisen, das Schlafmangel mit einem erhöhten Erkältungsrisiko einhergeht. Die Gefahr zu erkranken lag bei einer nächtlichen Schlafdauer unter sieben Stunden dreimal höher als bei Menschen mit mindestens acht Stunden Schlaf.
  • Belastung: Zu starke körperliche Belastung (etwa ein Marathonlauf) beansprucht das Immunsystem - man wird anfälliger für Infekte. Nachher braucht das Immunsystem ein paar Erholungstage.
  • Konsum: Rauchen schädigt unter anderem die Schleimhäute der Atemwege. Krankmachende Erreger haben so ein leichtes Spiel. Auch übermäßiger Alkoholkonsum schwächt das Immunsystem.
  • Unachtsamkeit: Krankheitserreger werden häufig über Türgriffe oder durch Händeschütteln übertragen. Vermeiden Sie es, sich mit den Händen in Ihr Gesicht zu fassen.
  • Heizungsluft: Trockene Schleimhäute sind keine gute Barriere für Bakterien und Viren. 

Diesen Artikel teilen

Weitere Beiträge zum Thema Prävention