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Pflege von Angehörigen: Wer unterstützt die Pflegenden?

Die Zusatzleistung "Elder Care" der ias mental health bietet Mitarbeitenden, die mit der Pflege von Familienmitgliedern betraut sind, umfassende Unterstützung, um Beruf und Pflegeverantwortung bestmöglich miteinander zu vereinbaren.

Mentale Gesundheit

Ältere Mann im Rollstuhl sitzt mit junger Frau im Park

Unter dem Überbegriff „Mental Load“ verstehen Expert:innen die Planung, Koordination und Dokumentation einer Vielzahl von alltäglichen „unsichtbaren“ Aufgaben. Die damit einhergehende Verantwortung kann schnell zur mentalen Belastung werden. So auch für Menschen, die sich neben der Ausübung ihres Berufs und der Organisation des eigenen Privat- und Familienlebens um pflegebedürftige Angehörige kümmern. Welche besonderen Herausforderungen pflegende Beschäftigte haben, zeigt der TK Gesundheitsreport 2024. Demnach sind in Deutschland zwei Drittel der pflegenden Angehörigen erwerbstätig, 34,0 Prozent davon schränken ihre Erwerbstätigkeit ein, 15,0 Prozent geben sie sogar ganz auf. Hinzu kommt, dass Beschäftigte mit Pflegeverantwortung eher früher planen, in den Ruhestand zu gehen (44,4 Prozent), als Personen, die keine Angehörigen pflegen (29,5 Prozent). Zahlen, die die Notwendigkeit der Unterstützung von pflegenden Mitarbeitenden verdeutlichen.

Die mentale Gesundheit der Mitarbeitenden ist ein wichtiger Faktor

Die mentale Gesundheit ist in Zeiten des stetigen Wandels ein wichtiger Faktor, um Krisen und Veränderungen, aber auch die Höhen und Tiefen des eigenen Berufs- und Lebensalltags gesund und stabil zu meistern. Stichwort Alltag: So sind es insbesondere die unzähligen kleinen und größeren alltäglichen To dos „unter der Wasseroberfläche“, die für einen besonders intensiven Mental Load sorgen. Es verwundert folglich nicht, dass immer mehr Menschen, die pflegebedürftige Angehörige betreuen, stark überlastet sind und unter gesundheitlichen Beschwerden, Ängsten oder (finanziellen) Sorgen leiden – schließlich organisieren sie nicht nur ihren eigenen Berufs- und Lebensalltag, sondern auch die häusliche Pflege ihrer Familienmitglieder. Eine wichtige Aufgabe, die Betroffene sowohl emotional als auch organisatorisch fordert – und für die sie jede Form der Unterstützung gebrauchen können.

Stefanie Onstein, Sozialberaterin bei der ias-Gruppe

Unternehmen stärken durch das Angebot ihre Unternehmenskultur sowie die Mitarbeiterzufriedenheit, reduzieren Ausfallzeiten und wirken dem internen Fachkräftemangel entgegen.

Stefanie Onstein

Sozialberaterin bei der ias-Gruppe

Umfangreiches Beratungs- und Unterstützungsangebot zur Erleichterung der Pflegesituation

So zeigen aktuelle Zahlen: Die Pflegebedürftigkeit in Deutschland nimmt aufgrund der steigenden Lebenserwartung stetig zu – und entwickelt sich zu einer der großen gesellschaftlich-sozialen Herausforderungen unseres Zeitalters. Eine Herausforderung, die die Grenze des Privaten längst schon überschritten hat und auch im öffentlichen Raum, genauer in der Wirtschaft und der Politik, Handlungsbedarf offenlegt.

An dieser Schnittstelle ist die Zusatzleistung „Elder Care“ der ias mental health angesiedelt. Es richtet sich direkt an pflegende Arbeitnehmer:innen und bietet ihnen eine ganzheitliche Unterstützung, um deren Belastung zu mindern und um Beruf und Pflegeverantwortung bestmöglich miteinander zu vereinbaren. Neben der Unterstützung durch die langjährigen EAP Berater:innen und somit einer psychosozialen Begleitung der gesamten Breite und Tiefe gesundheitlicher, privater, sozialer sowie arbeitsplatzbezogener Anliegen, haben die Kunden hier auch Zugriff auf praktische Hilfen und Tipps im Bereich der Pflege. Durch diese Kombination erhalten pflegende Angehörige nicht nur mentale Unterstützung für die Herausforderungen, sondern auch eine umfassende Beratung und praktische Hilfe zu Fragen der Pflegepraxis, sozialrechtlichen Ansprüchen und lokalen Versorgungsstrukturen.

Mitarbeitende können auf ein großes Netzwerk zählen

Ein kompetentes Expertenteam steht ihnen zur Verfügung und garantiert eine vertrauliche, anonyme und individuelle Beratung rund um Themen wie Pflegegrade und Pflegeversicherungen, Beschaffung von Hilfsmitteln, Begleitung bei Widersprüchen oder der Organisation eines Pflegesettings. So können Mitarbeitende auf ein großes Netzwerk zählen, anstatt allein mit ihren Sorgen zu kämpfen. Der somit entstehende Mehrwert macht sich sowohl individuell als auch institutionell bemerkbar: Während pflegende Mitarbeitende entlastet werden und produktiver am Berufsleben teilnehmen können, stärken Unternehmen durch das Angebot ihre Unternehmenskultur sowie die Mitarbeiterzufriedenheit, reduzieren Ausfallzeiten, wirken dem internen Fachkräftemangel entgegen und schaffen eine inklusive Arbeitsumgebung, in der wirtschaftlicher Wachstum durch (persönliche) Weiterentwicklung und soziale Verantwortung nicht gegen-, sondern miteinander funktionieren. Ein Modell mit Zukunft – sowohl im Hinblick auf den prognostizierten steigenden Versorgungsbedarf als auch auf eine wertestabile Unternehmenskultur, mit der sich Arbeitnehmer:innen gerne langfristig identifizieren.

 www.ias-gruppe.de/arbeitswelten/eap-mitarbeitenden-und-fuehrungskraefteberatung

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