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Habe ich eine Lungenerkrankung? Wie kann der Check-up hier Klarheit schaffen?

Die Ursachen und Auslöser von Atembeschwerden können vielseitig sein. Der Check-up sorgt für Klärung. Glücklicherweise kann in den allermeisten Fällen eine Lungenerkrankung eindeutig ausgeschlossen werden.

Prävention

Lungenflügel auf weißem Shirt

Zunächst gilt es eine genaue Anamnese und Vorgeschichte zu erfragen: Bestehen Beschwerden oder die Sorge einer Entwicklung einer Lungenerkrankung über eine familiäre Anlage? Die Ursache von Atemnot kann sowohl auf einen Trainingsmangel, ein unentdecktes Asthma bronchiale, als auch auf eine Herzschwäche zurückzuführen sein.

Hinweise gibt den betreuenden Ärzten die Anamnese. „Wir klären ab, wann Atemnot auftritt und wie es sich mit ihr verhält: Handelt es sich eher um eine Kurzatmigkeit bei Belastung, tritt diese im Liegen auf, ist sie saisonal unterschiedlich ausgeprägt, gibt es Begleitsymptome wie zum Beispiel trockenen Husten?“, sagt Dr. Ulrike Baum, Fachärztin für Innere Medizin bei der ias PREVENT in München. Auch die Medikamentenanamnese und die Abfrage von möglichen Allergien und durchgemachten Infektionen seien wichtige weitere Faktoren für eine Diagnose.

Portrait von Dr. Ulrike Baum

In Zusammenschau von Anamnese und den Check-up Untersuchungen kann sehr genau eingegrenzt und abgeklärt werden, worum es sich bei den Symptomen handelt.

Dr. Ulrike Baum

Fachärztin für Innere Medizin

Die Untersuchung der Ursachen von Atembeschwerden

Die eingehende körperliche Untersuchung liefert wesentliche Parameter, wie etwa erhöhte Blutdruckwerte, geschwollene Beine und auffällige Geräusche bei der Auskultation (Abhorchen) der Lunge. Die Lungenfunktionsprüfung erfasst wie groß das Lungenvolumen ist, beziehungsweise das Fassungsvermögen der Lungen ist. Dies beträgt bei gesunden ca. 3-4 Liter, bei gut trainierten Sportlern auch mehr. Über die Einsekunden-Ausatemkapazität wird auch erfasst, wie viel von diesem gemessenen Lungenvolumen innerhalb einer Sekunde ausgeatmet werden kann. Damit kann z.B. bereits ein Asthma bronchiale ausgeschlossen werden.

In der Ergospirometrie, d.h. dem Belastungs-EKG mit Maske, werden darüber hinaus die Lungenfunktionsparameter und die Sauerstoff- und CO2 -Werte zusätzlich unter Belastung erfasst. So kann differenziert werden, ob eine Atemnot durch eine Einschränkung der Lungen bedingt ist oder ob die schlechtere Sauerstoffversorgung des Körpers bzw. Leistungsfähigkeit eventuell durch eine Herzerkrankung ausgelöst ist.

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