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Über Krisen hinausdenken

Die neue Normalität verlangt uns allen viel Flexibilität ab. Eine Stärkung der Beschäftigten ist da die beste Prävention

Spezial

Zusammenarbeit, Digital

Arbeitnehmende, aber auch Unternehmen selbst müssen immer öfter schnell auf veränderte Situationen reagieren. Herausforderungen wie die Corona-Pandemie, aber auch krisenhafte Ereignisse wie etwa die Hochwasserkatastrophe im Sommer zeigen deutlich, dass Anpassungsfähigkeit nicht nur ein Wettbewerbsvorteil ist, sondern eine Grundlage, um Krisen zu überstehen und vielleicht sogar gestärkt aus ihnen herauszugehen. Anders als in früheren Krisen bietet heute die Digitalisierung Möglichkeiten, flexibler zu agieren und Alternativen zu analogen Kanälen zu schaffen. Das kann die Angebote und Services für Kunden, aber auch die Zusammenarbeit innerhalb eines Unternehmens auf ein neues Niveau heben und damit großen Nutzen stiften.

Wichtig ist es aber, neben all den Chancen auch im Blick zu behalten, was Menschen brauchen, um neue Lösungen sicher und gefahrlos zu nutzen. Im Kontext der Digitalisierung spielt bei der Fürsorgepflicht, die Unternehmen für ihre Mitarbeitenden innehaben, gerade die psychische Dimension eine zentrale Rolle. Dementsprechend haben wir mit unserer Erfahrung zu wirksamer Prävention am Arbeitsplatz Unterstützungsangebote und Werkzeuge entwickelt, die auch die mentale Gesundheit verstärkt in den Blick nehmen.

Bereits vor der Pandemie hat die ias-Gruppe in Forschungsprojekten veränderte Belastungsprofile durch die Digitalisierung untersucht und daraufhin Maßnahmen zur Vorbeugung und zur Gegensteuerung entwickelt. So können wir Unternehmen frühzeitig mit neuen Präventionsformaten unterstützen, die beim Umgang mit digitalen Technologien aufklären und begleiten. Mitarbeitende brauchen Kompetenzaufbau, Austausch, Rat und gezielte Übungen, damit sie mit digitalen Anwendungen gut und gesund arbeiten können. Die Belegschaft bei der Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen wie einen veränderten (Arbeits-)Alltag zu unterstützen, ist gleichzeitig Zeichen von Wertschätzung und stiftet Zusammenhalt und Stärke im Unternehmen.

Am Beispiel der AOK Rheinland-Pfalz sieht man, welch große Rolle Teamgeist und Unternehmenskultur spielen, um gestärkt aus Krisen hervorzugehen.

Dr. Alexandra Schröder-Wrusch

Vorsitzende im Vorstand der ias Aktiengesellschaft und Sprecherin des Vorstands der ias Stiftung

Dr. Alexandra Schröder-Wrusch

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Dieses Spezial ist in dem ias-Kundenmagazin impulse erschienen, das Sie als ePaper abonnieren können.

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