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Psychische Gesundheit

Mitarbeiter, die sich körperlich wohl und seelisch ausgeglichen fühlen, sind das Rückgrat eines erfolgreichen Unternehmens. In unseren Artikel finden Sie Tipps zur Prävention oder Vermeidung vom arbeitsbedingten Stress.

Thema

Laut des BKK Gesundheitsreports 2018 fühlen sich knapp neun von zehn Deutschen durch ihre Arbeit gestresst. Mehr als die Häfte leidet stressbedingt unter Erschöpfung, Schlafstörungen, Verdauungsbeschwerden, Ängsten oder Rückenschmerzen. Der zweithäufigste Grund für Krankschreibungen oder Arbeitsunfähigkeit ist eine psychische Erkrankung. Das macht den Stress zu den dringlichsten Herausforderungen der heutigen Arbeitswelt. Unsere Artikel helfen Ihnen dabei, aus dem Kampf mit dem Stress als Sieger hervorzugehen oder stressbedingte Symptome wie den Burn-out und Stressverursacher, wie die Always-on-Kultur, zu vermeiden.

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In Zeiten von Digitalisierung und permanentem Wandel müssen Arbeitnehmer immer flexibler sein und zunehmend komplexe Aufgaben bewältigen. Viele Arbeitnehmer setzt das hohe Tempo in der heutigen Arbeitswelt unter Druck. Auch die private Lebenswirklichkeit sowie die Vereinbarkeit der beruflichen und der privaten Sphäre stellen wachsende Herausforderungen dar. Die hieraus resultierende Stressbelastung kann krank machen und im Arbeitskontext dazu führen, dass die Leistungsfähigkeit abnimmt. Burn­out, Depressionen oder andere psychische Erkrankungen sind mögliche Folgen.

Gute Führungskräfte beugen vor 

Führungskräfte sind besonders gefragt, mögliche Anzeichen für psychische Belastungen zu erkennen und ihren Mitarbeitern frühzeitig Unterstützung zu signalisieren. So kann die psychische Gesundheit der Mitarbeiter gefördert, erhalten oder wieder hergestellt werden. Die Fürsorge des Vorgesetzten für das Wohlergehen seiner Mitarbeiter ist keine Kür, sondern Pflicht.

Was sind die Anzeichen für psychische Belastung?

  • Schmerzen
    Der Mitarbeiter klagt über anhaltende körperliche Beschwerden oder Schmerzen, für die auch der behandelnde Arzt keine Erklärung findet (z. B. Magen- Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen).
  • Rückzug 
    Der Mitarbeiter zieht sich auffallend zurück, wirkt zunehmend unsicher.
  • Überstunden
    Ohne, dass es angeordnet wäre, absolviert der Mitarbeiter häufig Überstunden oder überlange Arbeitszeiten, mitunter auch abends und an Wochenenden.
  • Gereiztheit
    Zunehmend reagiert Ihr Mitarbeiter gereizt, ungeduldig und sogar ungehalten – er fährt schnell „aus der Haut“.
  • Pessimismus
    Der Mitarbeiter sieht alles schwarz und äußert dies auch, er beteiligt sich jedoch nicht daran, Lösungen zu entwickeln.
  • Müdigkeit
    Der Mitarbeiter wirkt ständig übermüdet, antriebslos. Er sieht „gerädert“ aus. Sein Äußeres wirkt möglicherweise nachlässig oder sogar ungepflegt.
     
  • Verspätung
    Der Mitarbeiter erscheint immer öfter verspätet am Arbeitsplatz.
  • Fehleranfälligkeit
    Der Mitarbeiter wirkt fahrig und unkonzentriert. Er ist vergesslich und unzuverlässig. Das Arbeitsergebnis ist häufig fehlerhaft.
  • Geringes Arbeitstempo
    Der Mitarbeiter erledigt die Arbeit ungewöhnlich langsam. Dadurch kann er gesetzte Termine häufig nicht einhalten.
  • Krankmeldung
    Der Mitarbeiter meldet sich häufig krank.

Aufgepasst
Nicht immer lassen sich die hier aufgeführten Anzeichen auf eine psychische Belastungssituation zurückführen. Doch gerade, wenn sich das Verhalten eines Mitarbeiters stark verändert und Sie mehrere der oben aufgeführten Punkte beobachten können, sollten Sie behutsam die nächsten Schritte einleiten.

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